Deutsche Märkte geschlossen

iPhone 14: Darauf können sich Apple-Fans einstellen

Gut zwei Wochen noch, dann wird es für Apple-Fans ernst. Mutmaßlich am 7. September dürfte der iKonzern seine neuen iPhones vorstellen. Womit Kunden und Aktionäre rechnen können.

Jubelstimmung ohne Ende: Das Gefühl kennen nicht nur iPhone-Besitzer, sondern auch Apple-Aktionäre (Foto: © Apple)
Jubelstimmung ohne Ende: Das Gefühl kennen nicht nur iPhone-Besitzer, sondern auch Apple-Aktionäre (Foto: © Apple)

Thank God it’s iDay: Das gern zitierte Motto wiederholt sich für Apple-Fans mutmaßlich in bereits gut zwei Wochen wieder – und das schon zum 15. Mal! Wie der gut vernetzte Bloomberg-Techreporter Mark Gurman berichtet, soll Apple am 7. September seine nächste große Keynote abhalten, bei der traditionell neue iPhones im Zentrum stehen.

Der Termin wäre durchaus eine doppelte Überraschung: Nie fand eine iPhone-Keynote so früh statt – nur einmal, vor sechs Jahren, wurde sie ebenfalls am 7. September abgehalten; im vergangenen Jahr ging das „Apple-Event“ eine Woche später über die Bühne. Ebenfalls bemerkenswert wäre der Wochentag: Traditionell favorisiert Apple den Dienstag als Keynote-Tag. In diesem Jahr könnte aber das lange „Labor Day“-Wochenende dazu führen, dass Apple seine Keynote nicht direkt nach dem Feiertag, sondern einen Tag später abhalten möchte.

Fahrplan: iPhone-Keynote am 9. September, Verkaufsstart am 16. September?

Direkte Folgerungen: Nach Jahren der virtuellen Präsentationen dürfte die nächste iPhone-Keynote wieder ein Event mit Pressevertretern werden, schließlich würde ihnen mit einem Anreisetag (Dienstag) Rechnung getragen werden. Einladungen werden traditionell eine Woche im Voraus verschickt, also mutmaßlich nächste Woche. Noch wichtiger für Aktionäre: Ein mutmaßlich früherer Launchtermin scheint absehbar. In anderen Worten: Probleme bei der Lieferkette scheinen den wertvollsten Konzern der Welt damit offenbar nicht zu plagen.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Bleibt es bei Apples bisherigem Fahrplan, dürfte zumindest ein Teil der neuen iPhone-Modelle am Freitag der darauffolgenden Woche den Handel erreichen – das wäre bereits der 16. September. Für die Wall Street hätte das unmittelbare Folgen: Im dritten Kalenderquartal, das für Apple bereits das vierte des laufenden Geschäftsjahres ist, stünde mutmaßlich eine Verkaufswoche mit neuen iPhones mehr zur Verfügung. Entsprechend stärker könnten die nächsten Quartalszahlen ausfallen, sich der Effekt dann allerdings im Weihnachtsquartal wieder verflüchtigen.

iPhone 14 in vier Modellen erwartet

In der Praxis dürfte der Neuerungseffekt dabei marginaler ausfallen als noch vor Jahren. Sowohl in der Modellanzahl als auch im Design soll sich Apple beim iPhone 14 stark an der Vorgängerserie iPhone 13 orientieren, allerdings künftig auf das Mini-Modell mit 5,4 Zoll-Display verzichten. Entsprechend wird erwartet, dass das iPhone 14 und iPhone 14 Pro jeweils mit 6,1- und 6,7 Zoll-Display erscheint.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Zumindest Käufer der beiden Hochpreismodelle Pro und Pro Max müssen für die neuen iPhones mutmaßlich tiefer in die Tasche greifen, wie in den vergangenen Tagen übereinstimmend der gut informierte TF International Securities-Analyst Ming-Chi Kuo und Analyst Dan Ives berichtet haben.

Werden die Premium-iPhones teurer?

So geht Kuo von einem höheren iPhone-Durchschnittsverkaufspreis von etwa 15 Prozent aus (1000 bis 1050 Dollar), der durch die höhere Bepreisung der Pro-Modelle zustande kommt. Wedbush-Analyst Ives geht von inflationsbedingten Preisaufschlägen von 100 Dollar aus, so dass das iPhone 14 Pro bei 1099 Dollar und das iPhone Pro Max bei 1199 Dollar starten dürfte.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Käufer der Premiummodelle dürften dabei gleichzeitig auf einen höheren Einstiegsspeicher von gleich 256 GB hoffen, wie erste Blogs berichten. Ebenso ein heißes Gerücht bleibt das Always-On-Display und ein deutlich verbessertes Kamerasystem (Auflösung von 48 Megapixeln) bei den Pro-Modellen.

Dieser Inhalt stammt von einem Drittanbieter. Um diesen anzuzeigen, müssen Sie Ihre Datenschutzeinstellungen ändern.
Dazu hier klicken.

Was macht die Apple-Aktie?

Wie die Apple-Aktie auf das wichtigste Update der mit Abstand umsatzstärksten Produktsparte reagiert, bleibt die Multi-Milliarden-Dollar-Frage. Trotz der schweren Verwerfungen bei Techaktien haben sich die Anteilsscheine von Apple 2022 bemerkenswert stark gehalten und seit Jahresbeginn lediglich 5 Prozent an Wert eingebüßt.

Historisch gesehen hat die Apple-Aktie in den Monaten vor der Keynote in Erwartung neuer Modelle meist gut performt, um direkt nach Vorstellung der neuen iPhones erst einmal nachzugeben. Doch wie heißt es gleichfalls so schön an der Wall Street: „Die vergangene Performance ist kein Indikator für zukünftige Performance.“

VIDEO: Große Sicherheitslücke! Apple rät Nutzern zu Software-Update