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HypoVereinsbank soll weiter verkleinert werden

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München (dapd). Bei der HypoVereinsbank stehen erneut Kürzungen an. Nach Angaben aus Bankenkreisen sollen in diesem Jahr bis zu 600 Arbeitsplätze wegfallen und mehr als zwölf Filialen geschlossen werden. Aus dem Umfeld des Kreditinstituts wurde am Donnerstag ein entsprechender Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" bestätigt. Es habe bereits Gespräche mit Arbeitnehmervertretern gegeben, hieß es.

Nächste Woche soll dann bei der routinemäßigen Sitzung des Gesamtbetriebsrats über den geplanten Stellenabbau gesprochen werden. Ein Banksprecher wollte den Bericht nicht kommentieren. Die deutsche Tochter der italienischen Bank Unicredit hatte bereits in den vergangenen Jahren zahlreiche Stellen abgebaut. Zuletzt beschäftigte die Bank in Deutschland rund 17.000 Mitarbeiter und unterhielt etwa 780 Geschäftsstellen.

Im November hatte die HypoVereinsbank angekündigt, ihr Geschäft verstärkt zu regionalisieren und im Management sparen zu wollen. So sollte jeder zweite der 150 Niederlassungsleiter seine Position aufgeben. Filialen und Kundenbetreuer sollten aber nicht eingespart werden, hieß es damals. Die HypoVereinsbank hatte in den ersten neun Monaten 2012 ihren Gewinn vor Steuern auf mehr als zwei Milliarden Euro gesteigert. Im gesamten Jahr 2011 lag dieser bei 1,6 Milliarden Euro.

Die Commerzbank kündigte unterdessen an, bis 2016 etwa 4.000 bis 6.000 Stellen zu streichen. Auch die Deutsche Bank (Xetra: 514000 - Nachrichten) will die Zahl der Arbeitsplätze reduzieren.

dapd

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