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Hypercar, Hypercar: Porsche, Bugatti und Rimac schmieden neue Allianz der Sportwagenbauer

·Lesedauer: 3 Min.

In Zagreb knallen die Sektkorken: Die Hauptstadt Kroatiens wird ein neues Kraftzentrum für Supersportwagen – als Hauptsitz des geplanten Unternehmens Bugatti-Rimac. So heißt das neue Gemeinschaftsunternehmen, auf dessen Schaffung sich die deutsche VW-Tochter Porsche und der kroatische Hypercar-Hersteller Rimac jetzt geeinigt haben.

Business Insider hatte bereits vor Wochen über einen Geheimbesuch des E-Auto-Entrepreneurs Mate Rimac in Wolfsburg berichtet, Stammsitz des VW-Konzerns. Nun haben Porsche und Rimac offiziell die Gründung eines Joint Ventures unter Einbindung von Bugatti annonciert. Die entsprechenden Verträge unterzeichneten jüngst Porsche-Lenker Oliver Blume und Mate Rimac.

Demnach müssen dem Deal zwar noch Kartellbehörden in mehreren Ländern zustimmen, doch stehen die Zeichen dafür offenbar auf Grün – die formelle Gründung von Bugatti-Rimac soll noch vor Jahresende erfolgen.

„An dem Joint Venture Bugatti-Rimac werden Rimac 55 Prozent und Porsche 45 Prozent der Anteile halten“, heißt es in einer Mitteilung von Porsche. „Außerdem ist Porsche mit 24 Prozent direkt an Rimac beteiligt.“ Und weiter: „Bugatti wird über den aktuellen Eigentümer Volkswagen in das Joint Venture eingebracht. Die Anteile werden dann an Porsche übertragen.“

Der Stuttgarter Sportwagenanbieter ist mit Rimac schon seit drei Jahren partnerschaftlich verbunden. Im neu formierten Gemeinschaftsunternehmen soll Porsche „eine starke Rolle als strategischer Gesellschafter einnehmen“, lassen die Schwaben wissen.

So werden Oliver Blume und sein Vorstandsvize Lutz Meschke denn auch in den Aufsichtsrat von Bugatti-Rimac einziehen. Als CEO des Joint Ventures ist Mate Rimac vorgesehen. Zum Start wird die Belegschaft rund 430 Personen umfassen – 300 in Zagreb, 130 am Bugatti-Sitz im elsässischen Molsheim.

In der dortigen Manufaktur soll auch künftig der Bugatti Chiron, ein Verbrenner-Bolide mit 16 Zylindern, gefertigt werden. Zweites Modell im Programm von Bugatti-Rimac wird der reine Stromer Rimac Nevera. Perspektivisch dürfte die Fahrzeugpalette weiter ausgebaut werden.

„Bugatti Automobiles S.A.S. bleibt unter dem neuen Joint Venture weiter bestehen“, heißt es in der aktuellen Mitteilung von Porsche. Wie Business Insider erfuhr, sollen wichtige Lösungen rund um personelle Fragen – etwa zu den künftigen Aufgaben von Stephan Winkelmann, der das italienische VW-Luxuslabel Lamborghini und Bugatti momentan in Personalunion führt – zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden.

Hypercar Bolide von Bugatti. Foto: Bugatti
Hypercar Bolide von Bugatti. Foto: Bugatti

Porsche-Vormann Blume pries das neue Joint Venture mit den Worten: „Wir bündeln die starke Expertise von Bugatti im Hypercar-Geschäft mit der großen Innovationskraft von Rimac auf dem zukunftsträchtigen Gebiet der Elektromobilität. Bugatti bringt eine traditionsreiche Marke, ikonische Produkte, eine treue Kundenbasis und ein weltweites Händlernetz in das Joint Venture ein. Rimac steuert neben der Technologie neue Denkansätze für die Entwicklung und Organisation bei.“

Mate Rimac wiederum erklärte: „Dies ist ein wirklich spannender Moment. Rimac Automobili ist sehr schnell gewachsen, und das Joint Venture hebt das Unternehmen auf ein völlig neues Niveau. Bugatti und Rimac passen perfekt zusammen und beide bringen wesentliche Werte ein: Wir haben uns als Branchenpionier für elektrische Technologien etabliert, Bugatti verfügt mit mehr als einem Jahrhundert Erfahrung in der Entwicklung von Spitzenfahrzeugen über eine der außergewöhnlichsten Traditionen in der Geschichte der Automobilindustrie. Gemeinsam vereinen wir unser Wissen, unsere Technologien und unsere Werte mit dem Ziel, in Zukunft ganz besondere Projekte zu erschaffen.“

Wenn Ihr die Präsentation des Gemeinschaftsunternehmens Bugatti-Rimac im Internet verfolgen möchtet, solltet Ihr Euch heute ab 20.00 Uhr unter dem Link newsroom.porsche.com/bugatti-rimac-porsche einwählen.

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