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Hunderte Menschen in Israel protestieren gegen jüngste Corona-Maßnahmen

·Lesedauer: 1 Min.
Mitarbeiterin der Gesundheitsdienste zeigt Impfdosis

Hunderte Menschen in Israel sind gegen die jüngsten Corona-Maßnahmen der Regierung auf die Straße gegangen. Mehrere Demonstranten in Tel Aviv schwenkten am Samstag ein Banner mit der Aufschrift "Es gibt keine Pandemie, es ist ein Schwindel". Auf Plakaten prangerten sie die Corona-Impfungen an, indem sie die Vakzine unter anderem mit dem Dritten Reich in Verbindung brachten.

In Israel können sich ab Sonntag alle Menschen ab 60 Jahren zum dritten Mal gegen das Coronavirus impfen lassen, wenn ihre zweite Impfung mindestens fünf Monate zurückliegt. Ab Sonntag erlaubt sind zudem Impfungen von Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren mit besonders hohem Risiko, bei einer Infektion schwer zu erkranken oder zu sterben.

Auch die Maskenpflicht in Innenräumen wurde angesichts steigender Infektionen wieder eingeführt. Für das Betreten geschlossener Räume in Fitnessstudios, Restaurants oder Hotels ist zudem ein Impfpass erforderlich.

Trotz einer intensiven Impfkampagne ist auch in Israel die Zahl der Neuinfektionen zuletzt wieder angestiegen. Deshalb hatte sich die Regierung zu dem Alleingang bei den Auffrischungsimpfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer entschlossen.

Wie das israelische Gesundheitsministerium am Samstag mitteilte, wurden binnen 24 Stunden 2435 Neuinfektionen registriert - ein neuer Höchststand seit März. Fast 60 Prozent der 9,3 Millionen Einwohner Israels sind vollständig gegen das Virus geimpft. Rund eine Million Menschen verweigert eine Impfung jedoch weiterhin.

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