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Hugenotten in Buchholz: Grabstein-Streit in Pankow: Neue Mauer stützt Friedhofswand

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Erst galt die Friedhofsmauer als einsturzgefährdet. Dann gab das Bezirksamt Pankow – weil Geld für die Sanierung fehlte – die komplette Wand zum Abriss frei. Nach Protesten gegen die Zerstörung von dort angebrachten Grabplatten der Gründerfamilien sorgte das Amt auf dem Friedhof Französisch Buchholz IX jetzt für eine neue Lösung: Die letzten verbliebenen Gräber an der Wand haben ab sofort einen Umsturz-Schutz in Form einer massiven Mauer. Manch einen Friedhofsbesucher erinnern die Betonsegmente an ein anderes geschichtliches Kapitel als die Besiedelung des heutigen Buchholz durch Hugenottenfamilien aus Frankreich. Tatsächlich war die Stütze in Berliner Mauer-Optik nicht unbedingt das, was Anwohner und Historiker mit dem Pankower Straßen- und Grünflächenamt vereinbart hatten.

Rettung der Pankower Friedhofswand: Lob für schnelle Reaktion

„Eigentlich war eine diskretere Lösung geplant“, sagt CDU-Politiker Johannes Kraft, der zu Beginn der Abrissarbeiten nach Totensonntag gemeinsam mit einer Protestinitiative um Ortschronistin Anne Schäfer-Junker eine Rettung der historischen Gräber gefordert hatte. Im Gespräch war laut Kraft eine Konstruktion aus Stahlstützen, mit denen die Sicherung der verbliebenen Friedhofswand samt Grabplatten wohl unauffälliger gelungen wäre als mit der Mauer. „Das ist nicht schön, aber es erfüllt seinen Zweck“, zeigt sich Kraft erleichtert, dass die Gefahr für den Straßenverkehr durch abstürzende Wandteile – und die Gefahr des Verlusts weiterer Gräber – da...

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