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HP wirft britischer Firma Falschangaben bei Übernahme vor

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New York (Frankfurt: A0DKRK - Nachrichten) (dapd). Der US-Technologiekonzern Hewlett Packard (HP) hat dem britischen Softwareunternehmen Autonomy Corporation falsche Angaben bei der zehn Milliarden Dollar (7,8 Milliarden Euro) schweren Übernahme im vergangenen Jahr vorgeworfen. Deshalb habe man im abgelaufenen Quartal 8,8 Milliarden Dollar abschreiben müssen, teilte HP am Dienstag bei der Vorstellung der Quartalszahlen mit.

HP vermied den Vorwurf des Betrugs, sprach aber von "ernsten buchhalterischen Ungehörigkeiten, versäumten Offenlegungen und gänzlich falschen Darstellungen bei Autonomy Corporation (London: AU.L - Nachrichten) ".

Im vorbörslichen Handel verlor die HP-Aktie daraufhin elf Prozent und fiel auf 11,85 Dollar. Für das zum 31. Oktober beendete vierte Quartal des Geschäftsjahres gab HP einen Verlust von 6,85 Milliarden Dollar bei einem Umsatz von 30 Milliarden Dollar bekannt. Im Vorjahreszeitraum hatte HP noch einen Gewinn von 239 Millionen Dollar verbucht. Der auch als PC-Hersteller tätige Konzern tut sich schwer damit, angesichts des schrumpfenden PC-Markts neue Geschäftsfelder zu erschließen.

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