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McDonald's-Burger wurde 10 Jahre in Vitrine aufbewahrt – so sieht er aus

Anna Rinderspacher
Freie Journalistin

2009 schloss die letzte McDonald's Filiale auf Island. Eine der letzten Bestellungen – bestehend aus einem Cheeseburger und einer Tüte Pommes – kann immer noch in einer Glasvitrine bestaunt werden.

2009 schloss die letzte McDonald's Filiale auf Island. Eine der letzten Bestellungen kann immer noch in einer Glasvitrine bestaunt werden. (Bild: AFP)

Süßes Brot, das in der Erde gebacken wird; Asche spuckende Vulkane und eine Sonderbeauftragte, die Bauprojekten den Segen der Elfen besorgt: Die nordische Nation Island hat einige Kuriositäten anzubieten. Auch eine 10 Jahre alte McDonald’s Bestellung gehört zu den großen Attraktionen der Insel.

Was genau Hjortur Smarason dazu bewegt hat, die Fast-Food Mahlzeit für die Nachwelt konservieren zu wollen? Er habe gehört, dass Essen von McDonald’s nicht verdirbt – und habe sich selbst davon überzeugen wollen, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Anstatt seinen Weg in Smarasons Magen zu finden, wanderten Burger und Pommes zunächst in die Garage des Isländers. Sobald das Gericht den Status eines historisches Artefakts erreicht hatte, habe er das Essen jedoch an das Nationalmuseum verliehen, berichtet AFP.

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Besucher pilgern für Burger nach Island

Mittlerweile findet man die kuriose Attraktion in einem Hostel in der Ortschaft Thykkvibaer im Süden der Insel. Dort ist das Menü in einer Glasvitrine ausgestellt. "Hallo. Ich bin der letzte McDonald's-Cheeseburger, der 2009 in Island verkauft wurde. Lass’ uns ein Selfie zusammen machen”, fordert ein Schild die Gäste des Snotra House auf.

"Menschen aus der ganzen Welt kommen her, nur um den Burger zu sehen", sagt Hostel-Besitzer Sigurdur Gylfason. Zudem gibt es einen Livestream, der über den Zustand des Burgers aufklärt – laut Gylfason wird er täglich 400.000 Mal aufgerufen.