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Nach Horror-Sturz: Jakobsen braucht Gesichtsrekonstruktion

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Radprofi Fabio Jakobsen muss sich nach seinem lebensgefährlichen Sturz bei der Polen-Rundfahrt Anfang August zwei Operationen zur Gesichtsrekonstruktion unterziehen.

Das teilte der 24-jährige Niederländer vom Team Deceuninck-Quick bei Instagram mit. Der erste Eingriff ist für den 8. Oktober angesetzt.

"Bei der Operation wird Knochen aus meinem Beckenkamm in meinen Ober- und Unterkiefer gelegt, da dort viel Knochen fehlt", so Jakobsen. Die Heilung dauere danach "mehrere Monate". Bei einem weiteren Eingriff werden laut Jakobsen Implantate in den Kiefer gesetzt, damit er neue Zähne bekommen könne. Bis auf einen hatte der Radprofi beim schlimmen Crash alle verloren.

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Jakobsen war im Zielsprint der ersten Etappe von seinem Landsmann Dylan Groenewegen kurz vor der Ziellinie bei einer Geschwindigkeit von über 80 km/h ins Absperrgitter gedrückt worden. Er wurde anschließend ohne Bewusstsein ins Krankenhaus geflogen und dort operiert.

Jakobsen lag zwei Tage lang im künstlichen Koma.