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Horner: Wenn Albon Cockpit verliert, dann Ersatzbank

Heiko Stritzke
·Lesedauer: 2 Min.

Red-Bull-Teamchef Christian Horner setzt Alexander "Alex" Albon unter Druck: "Es ist mehr oder weniger: Red-Bull-Cockpit oder ein Jahr auf der Ersatzbank." Es gibt also nicht die Möglichkeit einer Rückversetzung ins AlphaTauri-Team wie in der Vergangenheit bei Daniil Kwjat und Pierre Gasly.

"Ich glaube nicht, dass er Teil der Pläne von Franz [Tost] nächstes Jahr ist", so der 47-Jährige. Ein Cockpit dort ist bereits an Pierre Gasly vergeben, während erwartet wird, dass Yuki Tsunoda das zweite kriegen wird. Es gilt nur noch, das letzte Formel-2-Wochenende abzuwarten, bis der Japaner die nötigen Superlizenzpunkte sicher hat.

Albon hat also noch zwei Rennen Zeit, Red Bull davon zu überzeugen, an ihm festzuhalten. Nico Hülkenberg und Sergio Perez sind ebenfalls im Rennen um das zweite Cockpit an der Seite von Teamleader Max Verstappen.

"Er hat vergangenes Wochenende einen guten Job gemacht", findet Horner. "Er stand zum zweiten Mal in seiner Formel-1-Karriere auf dem Podest. Sein erstes Freies Training [beim Sachir-Grand-Prix] war gut."

"Es war ein guter Start ins Wochenende und er hat noch zwei Wochenenden Zeit zu zeigen, dass er der richtige Mann neben Max für das kommende Jahr ist." Er verspricht, dass Red Bull dem Thailänder "alle erdenkliche Unterstützung" zukommen lassen werde, dieses Ziel zu erreichen.

Albons Trainingsauftakt zum Sachir-Grand-Prix lief zu Horners Zufriedenheit

Albons Trainingsauftakt zum Sachir-Grand-Prix lief zu Horners Zufriedenheit<span class="copyright">Motorsport Images</span>
Albons Trainingsauftakt zum Sachir-Grand-Prix lief zu Horners ZufriedenheitMotorsport Images

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Kann man neben Verstappen nur schlecht aussehen?

"Wenn wir das Ende des Jahres erreichen, werden wir alle Optionen unter die Lupe nehmen. Er hat einen langjährigen Red-Bull-Vertrag wie alle Fahrer, wenn sie ins Team kommen. Unser Fokus liegt momentan darauf, ihm die Möglichkeit zu geben, dass er signifikante Fortschritte macht. Wir nehmen das Podium vom vergangenen Wochenende und die Form im ersten Training als Basis."

Dass Albon im Vergleich zu Max Verstappen seit mittlerweile eineinhalb Jahren ziemlich alt aussieht, ist für Teamchef Horner auch auf dessen überragende Form zurückzuführen: "Man muss sich vor Augen führen, wie sehr sich Max in den vergangenen zwei Jahren entwickelt hat."

"Wenn man sich das [Defizit im] Qualifying ansieht, dann ist Alex im Durchschnitt noch immer dichter dran als beispielsweise Pierre [Gasly] im vergangenen Jahr. Wir wissen, dass wir ein paar Nickeligkeiten beim Auto hatten, die ihm das Leben sehr schwer gemacht haben."

Horner versichert, dass Red Bull diese Probleme mittlerweile im Griff habe. "Wir sind zuversichtlich, dass die Situation sich für ihn bessert. Aber Max ist als Gegner ein harter Brocken. Er ist vielleicht von allen Fahrern im Feld am besten in Form. Ich denke, es wäre für jeden Fahrer schwierig, es mit Max aufzunehmen."

Mit Bildmaterial von Motorsport Images.