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Am Horn aus dem Matsch gezogen

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Stierfigur aus Olympia

Heftige Regenfälle haben in der antiken Stätte Olympia einen spektakulären Fund ermöglicht. Bei dem "Glücksfund" handelt es sich um eine kleine, intakte Statue eines Stiers, wie das griechische Kulturministerium am Freitag in Athen mitteilte. Ein Archäologe fand die Bronzefigur demnach in der Nähe der Überreste des Zeus-Tempels und der sogenannten Altis, des heiligen Hains von Olympia.

"Eines seiner Hörner schaute nach den jüngsten heftigen Regenfällen aus der Erde heraus", schilderte das Ministerium den Glücksfall. Nach einer ersten Schätzung stammt die Stierfigur aus der Zeit zwischen 1050 und 700 vor Christus. Brandspuren deuten darauf hin, dass sie zu den tausenden Opfergaben gehörte, die dem griechischen Göttervater Zeus in Olympia dargebracht wurden.

Im antiken Olympia traten zwischen 776 vor Christus und 393 nach Christus alle vier Jahre Männer aus den griechischen Stadtstaaten in verschiedenen sportlichen Disziplinen gegeneinander an. Während der Spiele ruhten die jeweiligen Konflikte zwischen den Stadtstaaten. Das Ereignis inspirierte zu den modernen Olympischen Spielen, die ebenfalls alle vier Jahre stattfinden.

yb/gt