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Hongkong schließt Vertretung in Taiwan vorläufig

·Lesedauer: 1 Min.
Blick über Hongkong

Hongkong hat vorläufig seine Vertretung in Taiwan geschlossen. Das Hongkonger Wirtschafts-, Handels- und Kulturbüro in Taiwan habe seinen Betrieb eingestellt, erklärte die Regierung von Hongkong am Dienstag, ohne einen Grund für die Entscheidung zu nennen. Ein Regierungssprecher sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Schritt habe "nichts mit der Corona-Lage" in Taiwan zu tun, wo die Fallzahlen zuletzt sprunghaft angestiegen waren.

Taiwans Rat für Festlandangelegenheiten, der für die Beziehungen zu Peking zuständig ist, erklärte am Dienstag, er "bedauere die einseitige Entscheidung der Regierung in Hongkong zutiefst". Hongkong teilt die Ansicht der Regierung in Peking, welche die südlich vom chinesischen Festland gelegene Insel als abtrünnige Provinz betrachtet, die wieder mit der Volksrepublik vereinigt werden soll.

Das taiwanische Büro in Hongkong hatte seine Arbeit im Jahr 2011 aufgenommen und fungierte de facto als Konsulat. Zu den Aufgaben zählte auch die Förderung des geschäftlichen und kulturellen Austauschs zwischen Hongkong und Taiwan.

Angesichts der politischen Spannungen zwischen Peking und Taiwan hatten sich auch die Beziehungen zwischen Taipeh und der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong zuletzt verschlechtert. Hongkongs Regionalregierung kritisierte Äußerungen von Taiwans Präsidentin Tsai Ing-wen, die die Demokratiebewegung in Hongkong unterstützt.

gap/bfi