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Home Office: 10 Tipps, wie Sie zuhause am effizientesten arbeiten

Willy Flemmer
Freier Autor für Yahoo

Immer mehr Menschen arbeiten von zuhause aus. Damit Home Office jedoch reibungslos funktioniert, braucht es Organisation und Struktur. Wir geben zehn Tipps, wie Sie zuhause am effizientesten arbeiten.

Immer mehr Menschen arbeiten von zuhause aus. Dabei sollte man aber planmäßig vorgehen. (Bild: Getty Images)


Home Office ist keine Erfindung im digitalen Zeitalter, doch das digitale Zeitalter fördert und erleichtert das Arbeiten von zuhause aus. Dank Internet und Cloud Computing ist Home Office zu einer bequemen Büro-Alternative geworden. Viele und immer mehr Menschen arbeiten innerhalb der eigenen vier Wände – aus unterschiedlichsten Gründen, sei es familiären oder aus Bequemlichkeit. Doch auch bei Home Office kann man vieles falsch machen.

1. Trennung von Arbeit und Privatsphäre

Vor allem birgt Home Office die Gefahr, das Berufliche und das Private zu vermischen. Die Trennung beider Welten ist entscheidend für ein effizientes Arbeiten. Sich einen Arbeitsplatz im Wohnzimmer einrichten, wo vielleicht die Kinder spielen, und es sonstige Ablenkungen gibt, ist weder für die Kreativität noch die Produktivität förderlich. Richten Sie sich in Wohnung oder Haus daher unbedingt ein eigenes Arbeitszimmer ein, wo Sie abgeschirmt von jedweder Ablenkung konzentriert ihrer Arbeit nachgehen können.

2. Keine Ablenkung

Auch im eigenen Arbeitszimmer kann es genügend Ablenkungen geben. Manche Menschen sind produktiver und kreativer, wenn sie bei der Arbeit Musik hören. Andere brauchen eher Stille, um sich zu konzentrieren. Wenn auch Sie zum letzten Typ gehören, dann sollten Sie Stereoanlage und Fernseher aus dem Arbeitszimmer lieber verbannen.

3. Kleidung und Körperpflege

Auf elegante und repräsentative Kleidung wie Anzug und Krawatte darf man im Privatbüro gerne verzichten. Der Pyjama oder die sogenannten Gammel-Klamotten sollten es aber auch nicht sein. Setzen Sie am besten auf Kleidung, in der Sie sich wohlfühlen, die Ihnen aber auch das Gefühl vermittelt, die Grenze zur Arbeitswelt überschritten zu haben. Gerne können Sie sich dazu vor Arbeitsbeginn auch körperlich pflegen und sogar frisieren. Auch das gibt Zuversicht und Motivation.


Auch zuhause kann man effizient arbeiten. (Bild: Getty Images)


4. Der Arbeitsplatz

Wichtig für ein effizientes Arbeiten via Home Office ist der angemessene Arbeitsplatz. Einen klapprigen Tisch in einer fensterlosen Kammer im Keller aufstellen, ist kaum förderlich für ein produktives Arbeiten. Der Arbeitsplatz sollte nach Arbeitsplatz aussehen, inklusive eines ordentlichen Schreibtisches und ergonomischer Sitzgelegenheit. Auch das Arbeitszimmer sollten Sie am besten nach Geschmack und Bedürfnis einrichten – sei es hell oder lichtgedämpft, still oder laut, heimelig oder karg.

5. Die Arbeitsausrüstung

Als Home-Office-Arbeiter sollten Sie unbedingt in die optimale Arbeitsinfrastruktur investieren. Mit einer schnellen Internetverbindung, einer adäquaten Computer-Hardware und -Software, einem Drucker und sonstiger für die Arbeit erforderlicher Gerätschaft arbeiten Sie effizienter und zielführender.

6. Optimale Arbeitszeit

Kein Mensch ist in jeder Stunde und Minute des Tages produktiv. Einige arbeiten lieber morgens, andere haben abends ihre Höhenflüge. Wiederum andere können eher nachts die Welt aus den Angeln heben. Daher sollten auch Sie Ihre Arbeitszeit an Ihr Energie-, Kräfte- und Motivationsniveau koppeln. Wenn Sie also morgens am fittesten sind, dann arbeiten Sie entsprechend in den Morgenstunden. Sind Sie ein Nachtmensch, verschwenden Sie ihre Energie nicht mit dem Schäfchenzählen im Bett.

7. Arbeitsplan und Arbeitsziel

Flexibilität, einer der großen Vorteile des Home Office, heißt nicht Chaos. Arbeiten Sie nicht einfach drauf los, geben Sie ihrer Arbeit Struktur und Ordnung. Organisieren Sie sich. Erstellen Sie einen Arbeits- und Zeitplan. Setzen Sie sich ein Ziel, das sie an einem jeweiligen Arbeitstag erreichen wollen. Über einen Wanderweg lässt sich ein Berg leichter erklimmen; das geht umso leichter, wenn man dessen Spitze immer im Blick hat.


Home Office braucht eine Arbeitsnische innerhalb des Wohnraumes. (Bild: Getty Images)


8. Gönnen Sie sich Pausen

Gönnen Sie sich mehrere Arbeitspausen – größere und kleinere. Stärken Sie sich in einer längeren Pause mit einer leckeren Mahlzeit. Küche und Kühlschrank sind ja nebenan. Füllen Sie die kürzeren Pausen mit entspannenden und Energie auftankenden Tätigkeiten wie gymnastische Übungen oder kurzen Spaziergängen.

9. Belohnungssystem

Nicht nur Pausen bringen Ihren Energiehaushalt wieder auf Vordermann. Auch kleinere Belohnungen wirken Wunder, wenn es um die Aufrechterhaltung von Motivation und Arbeitsethos geht. Gehen Sie auch hier planmäßig vor. Setzen Sie sich ein Arbeitsziel. Wenn Sie dieses erreicht haben, belohnen Sie sich dafür. Gönnen Sie sich eine Tasse Tee oder ein Eis. Haben sie ein größeres Arbeitspensum geschafft, schauen Sie sich getrost eine Episode ihrer Lieblingsserie an.

10. Netzwerkpflege

Durch Home Office sind Sie von Ihrem gewohnten Arbeitsmilieu naturgemäß abgeschnitten. Überwinden Sie hin und wieder Ihre Isolation. Knüpfen Sie regelmäßig Kontakte zu Ihren Bürokollegen. Tauschen Sie sich mit ihnen aus! Das kommt nicht nur Ihrer Arbeit zugute, Sie sich dadurch auch einem Ganzen angehörig. Auch als Freelancer sollten Sie Ihr soziales Netzwerk pflegen. Durch den Kontakt mit anderen Menschen könnten Sie auf neue Ideen kommen, Inspirationen für einen neuen Blick auf ihre Arbeit erhalten und vielleicht sogar hier und da Unterstützung erfahren.