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Holy Pit: Dieses Gründertrio kämpft gegen Schweiß und Müll

·Lesedauer: 2 Min.
Branka Puljic und Asmir Samardzic haben mit Holy Pit einen nachhaltigen Deostick auf den Markt gebracht.
Branka Puljic und Asmir Samardzic haben mit Holy Pit einen nachhaltigen Deostick auf den Markt gebracht.

Was passiert eigentlich mit den Deos, die die meisten im Bad stehen haben und aus Plastik, Glas oder Aluminium bestehen? In der Regel landen sie im Müll. Welche Konsequenzen das für die Umwelt hat, haben die Gründer hinter dem Startup Holy Pit aus Wien während ihrer Reise durch Südostasien hautnah miterlebt. „In Vietnam war das Meer voller Müll“, berichten sie auf ihrer Website. Besonders mit Dingen des alltäglichen Lebens, wie etwa Deo-Sprays.

Darum hat das Wiener Startup eine Deocreme entwickelt, die sich an dem Konzept von nachfüllbaren Deos orientiert. Demnach können Kunden ihr Deo eigenständig wieder auffüllen. Dafür verkauft Holy Pit mit Deocreme befüllte Kartuschen, dessen Verpackung zu 100 Prozent aus Papier besteht und somit recycelbar ist, die Etiketten mit eingeschlossen.

Eine Kartusche zum Nachfüllen enthält 20 Milliliter Creme und ist damit etwa so groß wie eine Bodylotion-Probe, die man in Drogerien an der Kasse dazu bekommt. Firmenangaben zufolge soll der Inhalt acht bis zehn Wochen reichen – da bereits kleine Mengen der Creme die Säurebildung durch Schweiß und damit eine Vermehrung von Bakterien verhindern soll. Im Onlineshop des Startups kostet ein Deo samt Kartusche zum Nachfüllen derzeit 14 Euro.

Gründer haben mehrere tausend Euro in Kickstarter-Kampagne eingesammelt

Obendrein versucht das 2019 gegründete Wiener Startup im Rahmen einer Kickstarter-Kampagne weiteres Geld einzusammeln. Den Zielbetrag von 10.000 Euro hat das Unternehmen mithilfe von knapp 300 Unterstützern bereits eingesammelt. Erst im April dieses Jahrs hat Holy Pit nach dermatologischen Tests die Zulassung für den deutschen Markt erhalten. Nun versucht das Gründertrio, das sich aus Asmir Samardzic, Branka Puljic und Merima Samardzic zusammensetzt, in der Gründershow „Die Höhle der Löwen“ ein weiteres Investment in Höhe von 100.000 Euro zu sichern. Im Gegenzug bieten die Gründer den Löwen 15 Prozent der Firmenanteile an. Werden die Löwen in das Wiener Startup investieren?

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