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Hohe Entwicklungskosten bremsen Gewinnsteigerung von Apple aus

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New York (dapd). Hohe Entwicklungskosten für neue Produkte haben die Gewinnsteigerung von Apple (NasdaqGS: AAPL - Nachrichten) vorerst ausgebremst. Im ersten Geschäftsquartal stagnierte der Profit des US-Technologiekonzerns. Von Oktober bis Dezember vergangenen Jahres verdiente Apple 13,1 Milliarden Dollar (9,8 Milliarden Euro), wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. Es war das erste Mal seit Jahren, dass das Unternehmen keine zweistelligen Wachstumszahlen vorlegte. Der Umsatz stieg um 18 Prozent auf 54,5 Milliarden Dollar (40,9 Milliarden Euro).

Apple verkaufte im vergangenen Quartal 47,8 Millionen iPhones und 22,9 Millionen iPads. Damit blieben die Absatzzahlen jeweils eine Million Geräte hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Vor allem die aufwendige Entwicklung des iPhone 5 und des iPad Mini hätten die Gewinnsteigerung ausgebremst, teilte das Unternehmen mit. In der Anfangszeit der Herstellung neuer Produkte liegen die Stückkosten üblicherweise höher und es wird mehr Ausschuss produziert.

Analysten warnten zudem, ohne vollständig neue Produkte könne Apple seinen Wachstumskurs auf Dauer nicht durchhalten. "Sie können kein Wachstum erzielen, wenn sie nur neue Versionen von alten Produkten herausbringen", sagte der Präsident der Vermögensberatung SICA Wealth Management, Jeff Sica. "Das haben sie mit ihren Zahlen gezeigt."

Die Analystin Sarah Rotman Epps vom Marktforschungsunternehmen Forrester Research sagte: "Apple ist enorm gewachsen und dieses Wachstumsniveau kann keine Firma durchhalten." Der Vorstandsvorsitzende von Apple, Tim Cook, zeigte sich hingegen zuversichtlich und kündigte eine Reihe neuer Produkte an. "Wir arbeiten an einigen unglaublichen Dingen", sagte er am Mittwoch in einer Konferenzschaltung mit Analysten. "Wir haben einiges in der Pipeline."

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