Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.399,65
    +202,91 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.034,25
    +34,81 (+0,87%)
     
  • Dow Jones 30

    34.777,76
    +229,23 (+0,66%)
     
  • Gold

    1.832,00
    +16,30 (+0,90%)
     
  • EUR/USD

    1,2168
    +0,0100 (+0,83%)
     
  • BTC-EUR

    47.462,82
    +943,40 (+2,03%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.480,07
    +44,28 (+3,08%)
     
  • Öl (Brent)

    64,82
    +0,11 (+0,17%)
     
  • MDAX

    32.665,02
    +364,65 (+1,13%)
     
  • TecDAX

    3.427,58
    +42,51 (+1,26%)
     
  • SDAX

    16.042,00
    +171,69 (+1,08%)
     
  • Nikkei 225

    29.357,82
    +26,45 (+0,09%)
     
  • FTSE 100

    7.129,71
    +53,54 (+0,76%)
     
  • CAC 40

    6.385,51
    +28,42 (+0,45%)
     
  • Nasdaq Compositive

    13.752,24
    +119,39 (+0,88%)
     

Hofreiter: Sorgen uns um Zerrissenheit der Union

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Fraktionschef Anton Hofreiter hat das Findungsverfahren der Union für ihren Kanzlerkandidaten kritisiert. "Unsere Sorge ist groß, dass diese Zerrissenheit der Union weitergeht", sagte Hofreiter am Dienstag in Berlin. Zuvor hatte CSU-Chef Markus Söder mitgeteilt, dass er das klare Vorstandsvotum der CDU für ihren Parteichef Armin Laschet als Kanzlerkandidaten der Union akzeptiere. Vorausgegangen war ein mehr als einwöchiges Ringen zwischen Söder und Laschet.

Hofreiter betonte: "Auch wenn wir Konkurrenten sind: Es tut in einer Demokratie nicht gut, wenn es keine funktionierende konservative Partei gibt, die fest auf dem Boden der Demokratie steht." Welche Auswirkungen es habe, wenn konservative Parteien in größere Schwierigkeiten gerieten, sehe man in Italien, Frankreich und den USA.

Dass es in Demokratien Auseinandersetzungen gebe um Posten sei normal und richtig, sagte Hofreiter. Das Verfahren sei aber zu kritisieren. "Das zeigt einfach, dass die Union Probleme hat mit vorausschauendem Handeln. Denn es war seit Monaten zu erkennen, dass es zu einer Auseinandersetzung zwischen Armin Laschet und Markus Söder kommen wird." Dennoch habe es dafür kein Verfahren gegeben. Diese mangelnde Voraussicht sei bei der Union auch in anderen Bereichen zu beobachten, etwa in der Pandemiebewältigung oder dem Klimaschutz.

Gleichwohl erklärte Hofreiter: "Wir freuen uns auf einen spannenden und auf einen hoffentlich inhaltlichen und fairen Wahlkampf."