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Hochtief erholt sich nach Corona-Scharte

·Lesedauer: 1 Min.

ESSEN (dpa-AFX) - Die Geschäfte beim Baukonzern Hochtief <DE0006070006> laufen wieder deutlich besser. Vor allem entwickelten sich das Geschäft des spanischen Autobahnbetreibers Abertis <ES0111845014>, an dem Hochtief rund 20 Prozent hält, zuletzt deutlich besser, nachdem aufgrund der Lockdowns im Vorjahreszeitraum Mautautobahnen deutlich weniger genutzt worden waren. Mit wachsenden Umsätzen und Auftragsbüchern, die erstmals in allen Divisionen wieder so gefüllt seien wie vor Ausbruch der Pandemie, könne Hochtief sehr zuversichtlich in die Zukunft blicken, sagte Unternehmenschef Marcelino Fernández Verdes bei Vorlage der Halbjahresbilanz am Dienstag in Essen. Das Gewinnziel für das laufende Jahr bestätigte der MDax-Konzern.

Im zweiten Quartal sei der um Sondereffekte bereinigte Konzerngewinn im Jahresvergleich um 36 Prozent auf 106,2 Millionen Euro gestiegen, teilte das MDax <DE0008467416>-Unternehmen in Essen mit. Rechne man den Beitrag aus der Finanzbeteiligung an dem spanischen Autobahnbetreiber Abertis heraus, dann sei der operative Nettogewinn um rund sieben Prozent geschrumpft. Die Vorjahreszahlen passte Hochtief aufgrund des Verkaufs eines Anteils am Minenausrüster Thiess durch die Hochtief-Tochter Cimic an.

Für das laufende Jahr peilt Hochtief weiterhin einen bereinigten Gewinn von 410 bis 460 Millionen Euro an. Dies sei ein Zuwachs von 11 bis 25 Prozent, wenn man das Ergebnis von 2020 um den 50-prozentigen Thiess-Anteilsverkauf bereinigt.

Inklusive Sondereffekten wies Hochtief einen Gewinn von 108,5 Millionen Euro aus. Das waren fast drei Viertel mehr als im Vorjahr. Der Umsatz legte von April bis Ende Juni um 1,2 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro.

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