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Himmelfahrt und Pfingsten: Hier könnt ihr auch ohne Impfung in den nächsten drei Wochen Urlaub machen

Christian Mayer
·Lesedauer: 4 Min.
Der ikonische Autozug bringt wieder Urlauber nach Sylt.
Der ikonische Autozug bringt wieder Urlauber nach Sylt.

Innerhalb der nächsten drei Wochen gibt es gleich mehrere gute Gelegenheiten, verlängerte Wochenenden zu nutzen um zu verreisen: Der Feiertag Christi Himmelfahrt am 13. Mai, eine Woche später das Pfingst-Wochenende – und die Hälfte aller Bundesländer hat sogar explizit Pfingstferien.

Das Auswärtige Amt warnt zwar immer noch vor "nicht notwendigen, touristischen Reisen" in Risikogebiete. Aber definierte Modellregionen innerhalb Deutschlands zeigen, dass auch von offizieller Seite die Rückkehr zum Tourismus vorbereitet wird.

Wer ins Ausland reisen möchte, sollte vorher gut prüfen, wie die Einreisebestimmungen vor Ort sind. In ein paar Länder dürft ihr mit einem negativen Corona-Test einreisen.

Modellregion Nordfriesland

Wen es ans Meer zieht, kann sich Nordfriesland näher anschauen. Der Landkreis nimmt seit dem vergangenen Wochenende mit Festland, den Halligen und seinen Inseln Sylt, Föhr, Amrum und Pellworm an einem Modellversuch teil. In dieser Region dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze wieder Touristen aufnehmen. Außerdem dürfen in der Modellregion Restaurants und bestimmte Kulturstätten öffnen. Sperrstunde für die Gastronomie ist um 23 Uhr.

Bevor ihr in eurer Unterkunft einchecken könnt, müsst ihr allerdings einen negativen Corona-Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Im Gegensatz zu den meisten ausländischen Urlaubsdestinationen muss es nicht zwingend ein PCR-Test sein, sondern kann auch ein Antigen-Schnelltest sein. Ihr könnt also noch in eurer Heimat einen der kostenlosen Bürgertests nutzen. Darüber hinaus müsst ihr vor Ort mindestens alle 48 Stunden je einen weiteren, für euch ebenfalls kostenlosen Schnelltest machen. Den bekommt ihr entweder an dem Ort, an dem ihr übernachtet, oder von einem Testzentrum in der Umgebung.

Die Öffnungen sind aber mit Vorsicht zu genießen: Das Projekt kann jederzeit von den Gesundheitsämtern abgebrochen werden, sobald die Inzidenzwerte signifikant steigen.

Neben Nordfriesland nehmen an dem Modellversuch in Schleswig-Holstein die Schlei-Region am Ostseefjord mit Eckernförde und die Gemeinde Büsum teil – voraussichtlich ab dem 8. Mai dann auch die Innere Lübecker Bucht.

Mallorca

Die medialen Wogen um die ersten Urlauber auf Mallorca vor einigen Wochen haben sich geglättet. Eine Einreise dort ist nach wie vor möglich; ihr braucht aber einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. PCR-Tests gibt es zum Beispiel an allen deutschen Flughäfen (eine Übersicht hier); die Kosten variieren je nach Anbieter, mit mindestens 69 Euro müsst ihr allerdings rechnen. Außerdem müsst ihr 48 Stunden vor Ankunft auf Mallorca einen digitalen Gesundheitsfragebogen ausfüllen.

Da das Robert-Koch-Institut die Balearen und damit auch Mallorca Mitte März von der Liste der Risikogebiete genommen hat, entfällt nach der Rückreise im Gegensatz zu der Rückkehr aus Griechenland und Dubai die Quarantänepflicht.

Kaffee trinken unter Palmen – das ist seit einigen Wochen auf Mallorca wieder möglich.
Kaffee trinken unter Palmen – das ist seit einigen Wochen auf Mallorca wieder möglich.

Dubai

Wer die Sonne liebt, den könnte es über die Feiertage nach Dubai ziehen – jener Stadt, die über Weihnachten und Neujahr als eines von wenigen Reise-Destinationen für Touristen geöffnet blieb. Das hat dem touristischen Ruf kaum geschadet. Zwar gingen die Infektionszahlen kurz nach dem Jahreswechsel in die Höhe, heute ist das Infektionsgeschehen aber ähnlich wie in Deutschland.

Wenn Ihr in die Vereinigten Arabischen Emirate reisen wollt, braucht ihr auch hier einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Malls, Geschäfte und Restaurants sind unter Beachtung der Hygienebestimmungen geöffnet. Selbst dem halbstündigen Wasserspiel vor dem berühmten Burj Khalifa, dem höchsten Wolkenkratzer der Welt, kann man zuschauen.

In Dubai sind die Malls, Geschäfte und Restaurants geöffnet – das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit ist aber Pflicht.
In Dubai sind die Malls, Geschäfte und Restaurants geöffnet – das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in der Öffentlichkeit ist aber Pflicht.

Griechenland

Um nach Griechenland einreisen zu dürfen, braucht ihr einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Es sei denn, ihr seid geimpft: Wenn eure Zweitimpfung 14 Tage zurückliegt, dürft ihr auch ohne Test in das Land einreisen. Eine Quarantänepflicht gibt es für Einreisende aus EU-Ländern nicht. Ihr müsst allerdings 24 Stunden vor der Einreise ein digitales Formular ausfüllen – wer das nicht macht, riskiert eine Strafe in Höhe von 500 Euro.

Die Außengastronomie ist seit vergangenem Montag geöffnet, ab 23 Uhr herrscht allerdings in Griechenland Ausgangssperre. Ab dem 15. Mai, also pünktlich zum Himmelfahrt-Wochenende, soll weiter gelockert werden.

In Griechenland haben Tavernen, Bars und Cafés landesweit wieder geöffnet.
In Griechenland haben Tavernen, Bars und Cafés landesweit wieder geöffnet.

Rückkehr nach Deutschland

Was ihr bei der Reiseplanung nicht vergessen solltet: Wenn ihr aus Mallorca, Dubai, Griechenland oder anderen Ländern mit dem Flugzeug zurückreist, seid ihr vor Abflug verpflichtet, der jeweiligen Airline einen negativen Corona-Test vorzulegen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf. Den Test müsst ihr im jeweiligen Reiseland selbst organisieren – das erfordert mitunter etwas Recherche, und auch ins Reisebudget solltet ihr den Test einplanen. Immerhin: Neben den teureren PCR-Tests sind auch zertifizierte Antigen-Schnelltests anerkannt. Was nicht akzeptiert wird, sind Selbsttests.

Die entsprechende Einreiseverordnung gilt zunächst noch bis mindestens Mittwoch, 12. Mai – also bis unmittelbar vor dem Christi-Himmelfahrt-Wochenende. Dass sie verlängert wird, gilt als wahrscheinlich. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat am Montag aber angekündigt, noch in dieser Woche einen Entwurf auf den Weg zu bringen, nach dem die Testpflicht für Menschen mit einer vollständigen Impfung kippen soll.