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Herzogin Meghan: Prozessdokument widerlegt ihre Anschuldigungen gegen den Palast

·Lesedauer: 3 Min.

Herzogin Meghan fühlte sich im Kampf gegen die britische Presse von der Königsfamilie und den Mitarbeitern des Palastes im Stich gelassen. Es habe keinerlei Unternehmungen gegeben, um ihr Ansehen in den Medien zu retten und die Negativ-Schlagzeilen zu stoppen, sagt sie. Doch die Aussage des damaligen Palast-Pressesprechers widerlegt diese Vorwürfe.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan

Jason Knauf, einstiger Pressesprecher von Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, hat in einem Brief die Bemühungen geschildert, mit denen der Palast Meghan gegen die britische Presse schützen wollte. Das Dokument ist Teil des Prozesses, den die Herzogin von Sussex gegen die Associated Newspapers Limited führte und der am Mittwoch (5. Mai 2021) final zu ihren Gunsten entschieden wurde. Anlass der juristischen Auseinandersetzung: Zeitungen des Herausgebers hatten Teile eines privaten Schreibens von Meghan an ihren Vater veröffentlicht. 

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Herzogin Meghan fühlte sich "ungeschützt"

Während des Verfahrens hatte die einstige "Suits"-Darstellerin in einer schriftlichen Aussage die "enorme emotionale Belastung und Schädigung ihrer psychischen Gesundheit" aufgeführt, die durch das mediale Ausschlachten ihrer Person und der Beziehung zu Prinz Harry bei ihr ausgelöst wurden. 

Der Palast – damit meint Meghan offenbar vor allem die Presseabteilung – habe sie von Beginn an und besonders während ihrer Schwangerschaft "ungeschützt" gelassen. Jason Knauf, der in dem besagten Zeitraum Pressesprecher war, schildert in einem Schreiben eine andere Situation. 

Jason Knauf habe "umfangreiche Bemühungen zum Schutz" unternommen

In dem Dokument heißt es: "Ab 2016 leitete Herr Knauf umfangreiche Bemühungen zum Schutz der Privatsphäre und des Rufs der Herzogin ein, und, auf ihre Anweisung hin, [auch] der Privatsphäre ihrer Eltern. Dazu gehörte der Entwurf einer Presseerklärung im November 2016, die in seinem eigenen Namen herausgegeben wurde und in der er die rassistische und sexistische Berichterstattung über Frau Markle (wie sie damals hieß) verurteilte."

Der Pressesprecher sowie seine Kollegen hätten der Herzogin – und zeitweise auch ihrem Vater – zu jedem Zeitpunkt mit Rat zur Seite gestanden. "Wie viele Medienorganisationen, die zu dieser Zeit mit dem Kensington Palast zu tun hatten, bestätigen können, haben Herr Knauf und seine Kollegen über viele Monate hinweg erhebliche Anstrengungen unternommen, um Herrn Markle zu schützen [...,] zusätzlich zu den Schritten, die regelmäßig unternommen wurden, um Einspruch gegen die Berichterstattung über die Herzogin selbst zu erheben, wenn diese als unfair oder unwahr empfunden wurde", heißt es weitere im Prozessdokument. 

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Aus diesem Grund belegt Knauf seine Bemühungen

Die enge Zusammenarbeit zwischen Jason Knauf und Herzogin Meghan ist ein wichtigste Bestandteil im Prozess gegen "MailOnline" und "Mail on Sunday". Die Beklagten hatten versucht, die Klage abzuwenden, indem sie den Palast-Mitarbeiter als Urheber des Briefes (und nicht Meghan selbst) darstellten. Daraufhin erklärte der einstige Pressesprecher, er habe der Frau von Prinz Harry beratend zur Seite gestanden, allerdings nicht die Zeilen des besagten Briefes geschrieben. Zwar konnte Knauf durch seine Darstellung zum Sieg von Meghan beitragen, dennoch rückt es sie gleichzeitig in ein schlechtes Licht. Ihre Anschuldigungen der fehlenden Hilfe könnten kaum schärfer entkräftet werden.

Im Video: 

Verwendete Quellen: twitter.com, hellomagazine.com, express.co.uk

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