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Herzogin Meghan: "Wie viele Eltern waren wir überwältigt"

·Lesedauer: 3 Min.

Dieses Thema liegt Herzogin Meghan ganz offensichtlich am Herzen: In einem einem eindringlichen Brief an den Kongress setzt sie sich für die Gleichberechtigung bei bezahltem Erziehungsurlaub ein.

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan
© Gotham

Herzogin Meghan, 40, richtet sich mit einem offenen Brief am Mittwoch, 20. Oktober 2021, an den amerikanischen Kongress, in dem sie sich für "bezahlten Urlaub für alle" einsetzt. "Ich bin in keinem gewählten Amt und ich bin kein Politiker", erklärt sie in ihren an US-Senator Chuck Schumer, 70, und Sprecherin des Repräsentantenhauses Nancy Pelosi, 81, adressierten Zeilen. Sie sei jedoch, wie viele, eine "engagierte Bürgerin und ein Elternteil."

Herzogin Meghan schreibt flammenden Brief "als Mutter"

Dass der 40-Jährigen dies eine Herzensangelegenheit ist, ist unschwer aus ihren flammenden Worten herauszulesen. "Und weil Sie und ihre Kongresskolleg:innen Einfluss auf die Gestaltung von Familienentwicklung für die kommenden Generationen haben, schreibe ich Ihnen in dieser äußerst wichtigen Zeit – als Mutter –, um mich für bezahlten Erziehungsurlaub einzusetzen", schreibt Meghan weiter. 

In den letzten 20 Monaten habe die Pandemie langjährige Fehler in den Gemeinden aufgedeckt, meint sie. "Millionen Frauen schieden mit alarmierender Geschwindigkeit aus dem Arbeitsleben aus, blieben zu Hause bei ihren Kindern, als Schulen und Kindertagesstätten geschlossen wurden, und kümmerten sich ganztägig um ihre Lieben." Die berufstätige Mutter oder Elternteil stehe vor dem Konflikt, entweder anwesend zu sein oder bezahlt zu werden. Beides seien Opfer, die mit hohen Verlusten verbunden seien. 

Herzogin Meghan: "Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet"

Dann stimmt die Amerikanerin emotionalere Töne an, berichtet aus ihrer Kindheit und persönlichen Erfahrungen. "Ich weiß, wie hart meine Eltern gearbeitet haben, denn selbst ein Abendessen für fünf Dollar, auswärts zu essen, war etwas Besonderes, und ich war glücklich", erzählt sie. Mit 13 Jahren habe sie angefangen, in einem Frozen-Joghurt-Geschäft zu arbeiten, habe gekellnert und babygesittet. "Ich habe mein ganzes Leben gearbeitet und gespart, wenn ich konnte – aber selbst das war Luxus – denn meistens mussten Rechnungen, die Miete oder Benzin für mein Auto bezahlt werden." Vielen ihrer Landsleute gehe es wohl ähnlich, doch alle hegten denselben Wunsch nach Fairness und Gleichberechtigung.

Sussexes waren nach Lilibets Geburt "überwältigt"

Meghan und Ehemann Prinz Harry, 37, sind seit der Geburt ihrer Tochter Lilibet in diesem Sommer selbst zweifache Eltern, nahmen sich danach einige Wochen Zeit für ihre kleine Familie. Ein Privileg, das nicht jedem US-Bürger vorbehalten ist, dessen ist sich auch die Herzogin bewusst. "Im Juni haben mein Ehemann und ich unser zweites Kind bekommen. Wie viele Eltern waren wir überglücklich. Wie viele Eltern waren wir überwältigt. Anders als viele Eltern wurden wir nicht mit der harten Realität konfrontiert, diese ersten fordernden Monate entweder mit unserem Baby zu verbringen oder zur Arbeit zurückzukehren", so Meghans ehrliche Worte. "Wir wussten, wir können sie mit nach Hause nehmen und uns in dieser wichtigen (und heiligen) Phase ganz unseren Kindern und unserer Familie widmen."

Verwendete Quelle: twitter.com, huffpost.com

VIDEO: Herzogin Meghan und Prinz Harry: Das verraten sie über Archie und Lilibet

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