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Hertha und Union künftig vor 5000 Zuschauern

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Hertha und Union künftig vor 5000 Zuschauern
Hertha und Union künftig vor 5000 Zuschauern

Die Fußball-Bundesligisten Hertha BSC und Union Berlin dürfen bald nur noch vor maximal 5000 Zuschauern spielen. Dies teilte Michael Müller, der Regierende Bürgermeister Berlins, nach einer Sondersitzung des Senats am Freitag mit. Demnach sind ab kommendem Mittwoch bei Veranstaltungen im Freien nur noch 5000 und in der Halle 2500 Zuschauer erlaubt. Das Heimspiel von Union gegen RB Leipzig am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) ist davon noch nicht betroffen.

Der Bund-Länder-Gipfel hatte am Donnerstag beschlossen, dass künftig höchstens 15.000 Zuschauer und eine Auslastung von maximal 50 Prozent erlaubt sind. Die Bundesländer können jedoch striktere Maßnahmen verhängen. Erstmals greift die neue Regel im Olympiastadion beim Conference-League-Heimspiel von Union gegen Slavia Prag am 9. Dezember, zwei Tage später empfängt Hertha in der Liga Arminia Bielefeld.

Hertha reagierte auf die Entscheidung mit Kritik. So sei bei 15.000 Zuschauern im knapp 75.000 Menschen fassenden Olympiastadion "unter 2G-Bedingungen inklusive Maskenpflicht das Infektionsrisiko auch mit Blick auf die Anreisesituation nahezu ausgeschlossen". Die Reduzierung auf 5000 bezeichnete der Klub als "eine wenig maßvolle Entscheidung" und "nicht nachvollziehbar".

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