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Hertha BSC: Wie sich Hertha in Leipzig gegen den Sog stemmen will

·Lesedauer: 1 Min.

Berlin. Eine kleine Gemeinheit ist es ja schon. Dass Hertha BSC ausgerechnet jetzt beim Tabellenführer antreten muss, wirkt gelinde gesagt suboptimal, denn ungleicher war das Duell gegen RB Leipzig wohl nie. Hier der Spitzenreiter aus Sachsen, torhungrig, erfolgreich und getragen vom Rückenwind frischer Champions-League-Erfolge; dort das strauchelnde Hauptstadtteam, das nach drei Niederlagen nach sich selbst sucht.

Hertha-Coach Bruno Labbadia hatte in dieser Woche alle Hände voll zu tun, um das abgeholzte Selbstvertrauen seiner Spieler wieder aufzuforsten. „Wir haben versucht, im Training eine gewisse Spielfreude reinzubringen“, erklärt der frühere Profi, „denn bei den Ergebnissen, die wir zuletzt hatten, geht ein bisschen die Leichtigkeit verloren.“ Spielformen und Tor-Abschlüsse zählten deshalb genauso zum Programm wie das konzentrierte Feilen an den vorhandenen Schwächen, vor allem in der Defensive.

Coach von Hertha BSC setzt auf Mix aus Spielfreude und harter Arbeit

Weil Hertha in vier Spielen bereits fünf Tore nach Standards kassierte, „haben wir zum Beispiel an Standardsituationen gearbeitet“, sagt Labbadia. Darüber hinaus bat er diverse Spieler zum Video-Studium, mahnte zudem „geschickteres Verhalten in den Zweikämpfen“ an. Das alles wird sein Team am Sonnabend (15.30 Uhr, Sky) beherzigen müssen, andernfalls droht den Berlinern der nächste Dämpfer.

Nun zählen Spiele gegen RB zu jenen Partien, die man durchaus verlieren kann, in Leipzig haben schon andere Federn gelassen. Entscheid...

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