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Herber Dämpfer für Boll

Herber Dämpfer für Boll
Herber Dämpfer für Boll

Ein herber Rückschlag für die Olympia-Hoffnungen von Altmeister Timo Boll hat im Lager des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) bei der EM in Malmö die Freude über die Achtelfinaleinzüge beider Mannschaften getrübt. Der 42 Jahre alte EM-Rekordsieger musste beim 3:1 der DTTB-Männer gegen Polen gegen 25 Jahre jüngeren Nobody Milosz Redzimski mit 1:3 unerwartet einen Dämpfer für seine Ambitionen auf eine Rückkehr zu früherer Stärke nach monatelanger Verletzungspause hinnehmen.

Trotz Bolls Niederlage zum zwischenzeitlichen 1:1 sicherten sich die deutschen Titelverteidiger in ihrer Dreier-Gruppe nach ihrem 3:0-Auftaktsieg am Vortag gegen Finnland den standesgemäßen Platz in der Runde der besten 16. Sogar mit weißer Weste erreichten die DTTB-Damen auf ihrer "Mission Titelverteidigung" durch ein 3:0 gegen Österreich ebenfalls als Gruppensieger das Achtelfinale, nachdem die Mannschaft um die EM-Zweite Nina Mittelham (Berlin) am vergangenen Sonntag mit einem 3:0 gegen England in die EM gestartet war.

Ihre nächsten Gegner für die entscheidenden Begegnungen kennen die DTTB-Asse noch nicht. Die K.o.-Phase der Titelkämpfe beginnt erst am Donnerstag. Die Auslosung findet am Dienstag nach Beendigung aller Vorrundenspiele statt. Am spielfreien Mittwoch ist der Kongress des Europa-Verbandes ETTU angesetzt.

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Boll zeigte einen Tag nach einem besseren Trainingsspielchen gegen einen finnischen Underdog im Duell mit Polen schwankende Leistungen. Gegen Teenager Redzimski fand der EM-Rekordgewinner kaum ins Spiel. Im späteren Topeinzel gegen den Ochsenhausener Bundesliga-Profi Samuel Kulczycki hingegen dominierte der Düsseldorfer Linkshänder zumeist und ließ bei seinem Viersatzsieg seine Möglichkeiten mehrfach aufblitzen.

Die ersten beiden Punkte für das DTTB-Team, in dem die drei höchstnotierten Spieler der Weltrangliste (Dimitrij Ovtcharov, Dang Qiu, Patrick Franziska) wegen Trainingsmaßnahmen in Deutschland fehlen, holten die Mannschafts-Vizeweltmeister Benedikt Duda (Bergneustadt) und Ricardo Walther (Grünwettersbach).

Im Frauen-Team rotierte Bundestrainerin Tamara Boros und stellte erstmals im EM-Verlauf die Weltranglistenzehnte Ying Han (Tarnobrzeg/Düsseldorf) und die deutsche Meisterin Sabine Winter (Dachau) auf. Beide punkteten gegen Österreich ebenso sicher wie erneut Mittelham.