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Helena Bonham Carter klagt: Cancel Culture ist hysterisch geworden

Media Punch/INSTARimages.com

Da macht sie nicht mit: Schauspielerin Helena Bonham Carter ist die sogenannte Cancel Culture ein absolutes Dorn im Auge, denn diese hat auch Freund*innen und Bekannte in Mitleidenschaft gezogen.

Eine Art Hexenjagd

Die Britin ist gut mit Johnny Depp befreundet, dessen Prozess mit Amber Heard in diesem Jahr für Schlagzeilen gesorgt hatte. Am Ende wurde dem Hollywoodstar durch das Gericht Recht zugesprochen, seine Ex-Frau muss nun umgerechnet 10 Millionen Euro an ihn zahlen. Für Helena war dies eine richtige Entscheidung, denn sie sah ihren Freund durch die Beschuldigungen zu Unrecht in eine Ecke gedrängt, in die er nicht gehöre. "Ich hasse die Cancel Culture", betonte die zweifache Mutter im Gespräch mit der 'Times'. "Es ist ziemlich hysterisch geworden und es gibt eine Art Hexenjagd und einen Mangel an Verständnis. Das ist das Problem mit diesen Dingen - dass die Leute auf den Zug aufspringen, weil es der Trend ist, und das Postergirl dafür sein wollen." In diesem Fall sei es Amber gewesen, die sich in ihren Augen den Trend zunutze machen wollte.

Helena Bonham Carter hält auch zu J.K. Rowling

Auch eine andere Bekannte der Engländerin hat es momentan nicht leicht: 'Harry Potter'-Autorin J.K. Rowling wurde als transphob beschimpft, als sie sich für geschützte Räume für Frauen stark machte. Helena Bonham Carter spielte in den Potter-Filmen die Zauberin Bellatrix Lestrange und sie kann wenig mit der schrillen Debatte um die Erfolgsautorin anfangen. "Es ist furchtbar, ein Haufen Mist. Ich denke, es wird gegen sie gehetzt", fügte Helena hinzu. "Das Verurteilung wurde auf die Spitze getrieben." Mit solchen Äußerungen wird sich Helena Bonham Carter in einigen Kreisen keine Freund*innen gemacht haben, aber das dürfte ihr wohl herzlich egal sein.

Bild: Media Punch/INSTARimages.com