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Helaba streicht bei Retailtochter 10% Stellen, 17 Standorte

·Lesedauer: 1 Min.

(Bloomberg) -- Die zur Helaba gehörende Frankfurter Sparkasse baut rund ein Zehntel der Arbeitsplätze ab und streicht ihr Filialnetz um knapp ein Drittel zusammen.

Das Unternehmen will Organisationsstrukturen und Betriebsabläufe verschlanken, wie Vorstandschef Ingo Wiedemeier am Donnerstag in einer Telefonkonferenz bekanntgab. Unterm Strich fallen 140 Stellen weg. Das geschehe über alle Hierarchieebenen hinweg. Im Moment beschäftigt die Sparkasse noch rund 1.400 Mitarbeiter.

Für die Restrukturierung soll dieses Jahr ein niedriger zweistelliger Millionenbetrag verbucht werden. Im Gegenzug verspricht sich die Bank ab 2025 jährliche Einsparungen von 10 Millionen Euro.

Deutschlands Banken sind im internationalen Vergleich wenig profitabel. Regulierung und notwendige Investitionen in die Digitalisierung verschärfen den Druck. Die Pandemie hat gleichzeitig gezeigt, dass sich Kunden auch mit weniger Filialen zufrieden geben. Das nehmen viele Institute zum Anlass, sich von teuren Liegenschaften zu trennen.

Bei der Frankfurter Sparkasse werden von den zuletzt noch 60 Standorten nun 17 geschlossen. Dabei handele es laut Wiedemeier meist um kleinere Filialen mit unterdurchschnittlicher Kundenfrequenz oder Nachbarfilialen in der Nähe.

Im Gegenzug will die Sparkasse eine eigene Einheit aufbauen, die Kunden nur über Telefon, E-Mail oder Videochat berät. Das Team, welches rund 50 Mitarbeiter umfassen wird, soll wie in einer stationären Filiale alle Produkte anbieten.

(Ergänzt um Digitalvertrieb im letzten Absatz)

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©2021 Bloomberg L.P.

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