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Heil und Spahn verteidigen Finanzierung der Pflegereform

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat Kritik an der Finanzierung der Pflegereform zurückgewiesen. "Wenn man bessere Löhne will und es gleichzeitig nicht auf dem Rücken der Pflegebedürftigen sein soll, (...) dann wird man das aus der Pflegeversicherung und aus Steuermitteln finanzieren müssen", sagte Heil am Mittwoch NDR Info.

Das Bundeskabinett will die Pflegereform am Vormittag beschließen. Dafür soll der Beitrag zur Pflegeversicherung für Kinderlose um 0,1 Prozentpunkt steigen. Der Bund gibt einen Zuschuss von einer Milliarde Euro. Von Menschen ohne Kinder hatte es Kritik gegeben.

Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) verteidigte im ZDF-"Morgenmagazin" die Finanzierung: "Wer keine Kinder großzieht, hat finanziell weniger Belastung als jemand, der Kinder großzieht." Er wisse aber auch um das "emotionale Thema", dass manch einer Kinder wolle, aber es aus unterschiedlichen Gründen nicht klappe.

Heil hält die geplante Pflegereform für notwendig, um den Beruf attraktiver zumachen. Mit besserer Bezahlung ließen sich mehr Fachkräfte gewinnen und mehr Personal motivieren, auch bis zum Ende des Berufslebens dabei zu bleiben.

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