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Heidelberger Druckmaschinen macht wieder Gewinn

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Heidelberg (dapd). Die Heidelberger Druckmaschinen AG schreibt vor allem dank eines Sparprogramms wieder schwarze Zahlen. Auch wegen positiver steuerlicher Effekte stieg der Gewinn im dritten Geschäftsquartal von Oktober bis Dezember 2012 unter dem Strich auf 16 Millionen Euro, nachdem ein Jahr zuvor ein Verlust von 14 Millionen Euro angefallen war, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. "Wir setzen unser Ziel, bis Ende des Geschäftsjahres 2013/14 profitabel zu werden, konsequent um. Wir liegen auf Kurs", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerold Linzbach.

Im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2012/13 stieg das Betriebsergebnis (Ebit) des Druckmaschinenherstellers im Jahresvergleich um 23 Millionen auf 25 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte den Angaben zufolge um neun Prozent auf 688 Millionen Euro.

Das positive Quartalsergebnis konnte die Verluste aus dem ersten Halbjahr allerdings nicht ausgleichen. Das Ebit ohne Sondereinflüsse fiel nach Firmenangaben in den ersten neun Monaten auf ein Minus von 32 Millionen Euro, nach einem Verlust von 19 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Unter dem Strich stieg der Verlust in den ersten drei Quartalen im Jahresvergleich um 9 Millionen auf 88 Millionen Euro. Der Umsatz legte dagegen um fünf Prozent auf 1,9 Milliarden Euro zu.

Heidelberger Druckmaschinen (Other OTC: HBGRF - Nachrichten) hatte nach Verlusten das Sparprogramm "Focus 2012" gestartet, um wieder Profit zu machen. Zu den eingeleiteten Maßnahmen gehört auch der Abbau von Arbeitsplätzen. Zum Ende des Jahres beschäftigte das Unternehmen weltweit rund 14.560 Mitarbeiter und damit etwa 1.100 weniger als ein Jahr zuvor.

dapd