Deutsche Märkte öffnen in 3 Stunden 23 Minuten
  • Nikkei 225

    27.932,08
    +98,79 (+0,35%)
     
  • Dow Jones 30

    35.144,31
    +82,76 (+0,24%)
     
  • BTC-EUR

    31.131,03
    -1.380,02 (-4,24%)
     
  • CMC Crypto 200

    870,28
    -45,21 (-4,94%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.840,71
    +3,72 (+0,03%)
     
  • S&P 500

    4.422,30
    +10,51 (+0,24%)
     

Hausärzte: Mehr Absagen von Impfterminen - Aber keine Impfmüdigkeit

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Die Hausärzte in Deutschland beobachten, dass immer mehr Impftermine abgesagt werden. "Absagen oder No-Shows nehmen auch in den Hausarztpraxen zu", sagte der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes, Ulrich Weigeldt, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Samstag. Eine allgemeine Impfmüdigkeit könnten die niedergelassenen Allgemeinmediziner jedoch nicht feststellen.

Bei Absagen könnten die Hausärzte anderen Patienten Impfungen anbieten, sodass keine Impfstoffdosen vergeudet werden müssten. Zudem gelinge es den Hausärzten immer wieder, Patienten, die aus anderen Gründen in die Praxis kommen, für eine Impfung zu gewinnen. "Wir brauchen jedoch weiter mehr Impfstoff und verlässliche Zusagen bei den Lieferungen", betonte Weigeldt.

Auch der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, forderte größere Anstrengungen bei der Impfstoffbeschaffung, um die Kampagne in Praxen und Impfzentren mit hoher Geschwindigkeit weiterzuführen. Da vulnerable Gruppen als erstes eine Auffrischungsimpfung benötigen, müssten zudem schon jetzt mobile Impfteams für Alten- und Pflegeheime aufgestellt werden, mahnte Reinhardt am Samstag.

Er appellierte an Bund und Länder, den Sommer zu nutzen, um sich auf eine mögliche vierte Corona-Infektionswelle vorzubereiten. Vor allem müsse sichergestellt sein, dass das neue Schuljahr mit einem geregelten Schulbetrieb begonnen werden könne. Die Länder müssten gewährleisten, dass die notwendigen Umbauten mit Frischluftanlagen in Räumen, die der Bund fördert, bis Ende der Sommerferien abgeschlossen seien.

Der Ärztekammerpräsident sagte weiter, die Menschen sollten ihren Urlaub genießen, dennoch aber achtsam sein, gerade mit Blick auf die ansteckendere Delta-Virusvariante. Medizinische Masken in Innenräumen und im Personennahverkehr sowie ausreichend Abstand zu Mitmenschen auch im Ausland blieben die Mittel der Wahl, um sich vor Ansteckung zu schützen. Bestenfalls seien Reisende schon vor Urlaubsantritt vollständig geimpft.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.