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Hast du deine 3.120 Euro schon gespart?

Ein Sparschwein, mehrere Bündel Geldscheine und ein goldenes Dollar-Symbol
Ein Sparschwein, mehrere Bündel Geldscheine und ein goldenes Dollar-Symbol

Na, hast du deine 3.120 Euro schon gespart? Keine Bange: Ich will dir gerade nichts verkaufen, sondern dich auf eine interessante Zahl aufmerksam machen, die ich zuletzt so aufgeschnappt habe.

Durchschnittlich spart jeder Deutsche offenbar 260 Euro pro Monat. Zumindest handelt es sich hierbei wohl um das arithmetische Mittel, ausgehend von einer Sparquote von 11,1 % und dem entsprechenden durchschnittlichen Einkommen.

Summa summarum entspricht das pro Jahr einem Wert von 3.120 Euro. Wer 3.121 Euro spart, ist offensichtlich besser. Mit 3.119 Euro wäre man unterdurchschnittlich. Bleibt die spannende Frage: Hast du dein Jahresziel bereits erreicht? Falls ja, dann bist du richtig früh dran.

3.120 Euro gespart: Ambitioniert, in zweieinhalb Monaten!

Falls du wirklich 3.120 Euro innerhalb von zweieinhalb Monaten gespart haben solltest: Herzlichen Glückwunsch. Vermutlich ist deine Sparquote bedeutend höher. Aber du verdienst richtig, richtig gut. In beiden Fällen freut es mich. Allerdings geht dann vermutlich noch eine Menge mehr.

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Für mich sind die Zahlen jedoch insgesamt interessant und die Sparquote ist ein überaus bedeutender Hinweis. Als smarter Sparer wissen wir schließlich, dass wir diese Quote beeinflussen können. Wenn wir 15 % unseres Nettoeinkommens sparen, so könnten wir voraussichtlich (durchschnittlich und rein rechnerisch) 351 Euro pro Monat beiseite legen. Wir benötigen lediglich 4 % mehr Sparquote und ein durchschnittliches Nettoeinkommen, um so viel Geld mehr pro Monat auf die hohe Kante zu legen. Wirklich bemerkenswert, oder?

Die Sparquote ist ein möglicher Katalysator. Das Maximieren unserer Kostenstruktur, das Streichen unnötiger Ausgaben und das Identifizieren unnötiger Ausgaben können uns helfen, solche Sprünge zu zu machen. Ein Optimieren um beispielsweise 4 % könnte in einigen Fällen durchaus möglich sein.

Aber es gibt auch noch andere Pfade. Neben unseren Ausgaben ist unser Einkommen ein Gradmesser für unsere Sparquote. Bei den gesparten 3.120 Euro gehen wir schließlich von einem durchschnittlichen Nettoeinkommen aus. Selbst wer durchschnittlich verdient: Mit einer weiteren Tätigkeit, einem Nebenjob oder auch freiberuflichen Tätigkeiten könnte man das Einkommen steigern. Und damit auch den absoluten Betrag, den man jeden Monat unter’s Kopfkissen legen kann.

Der wohl wichtigere Katalysator

Aber der wohl wichtigste Katalysator ist, was man mit all dem Geld macht. Wer 3.120 Euro über einen Zeitraum von 10 Jahren gespart hat, der besitzt zwar 31.200 Euro. Als disziplinierter Sparer mit 40 Jahren Zeit kann man es auf 124.800 Euro schaffen. Der große Unterschied ist und bleibt jedoch die Rendite.

Selbst nach zehn Jahren kann man es mit 8 % Rendite pro Jahr auf mehr als 47.000 Euro bringen. Wie gesagt: Mit 260 Euro pro Monat oder 3.120 Euro pro Jahr. Und wer es über 40 Jahre diszipliniert auf das Sparen und Investieren zu einer Rendite von 8 % pro Jahr schafft, der kann es sogar auf ein Vermögen von mehr als 840.000 Euro bringen.

Das Beste am Investieren: Irgendwann werden selbst die durchschnittlichen monatlichen Renditen einen größeren Vermögenszuwachs erzielen, als das, was du selbst pro Jahr sparst. Ist das nicht verrückt? Überlege daher vielleicht nicht nur, wie du 3.120 Euro sparen kannst. Oder vielleicht etwas optimieren kannst. Nein, sondern auch: Wie kann ich mein Gespartes so einsetzen, dass es mir ein wirklich gigantisches Vermögen einbringt, obwohl ich vielleicht eher durchschnittlich verdiene?

Der Artikel Hast du deine 3.120 Euro schon gespart? ist zuerst erschienen auf Aktienwelt360.

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