Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.150,03
    +17,18 (+0,11%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.178,01
    +4,03 (+0,10%)
     
  • Dow Jones 30

    33.978,08
    +28,67 (+0,08%)
     
  • Gold

    1.927,60
    -2,40 (-0,12%)
     
  • EUR/USD

    1,0874
    -0,0018 (-0,16%)
     
  • BTC-EUR

    21.454,57
    +143,47 (+0,67%)
     
  • CMC Crypto 200

    526,66
    +9,65 (+1,87%)
     
  • Öl (Brent)

    79,38
    -1,63 (-2,01%)
     
  • MDAX

    29.075,86
    +285,46 (+0,99%)
     
  • TecDAX

    3.203,45
    -0,19 (-0,01%)
     
  • SDAX

    13.303,15
    +69,75 (+0,53%)
     
  • Nikkei 225

    27.382,56
    +19,81 (+0,07%)
     
  • FTSE 100

    7.765,15
    +4,04 (+0,05%)
     
  • CAC 40

    7.097,21
    +1,22 (+0,02%)
     
  • Nasdaq Compositive

    11.621,71
    +109,30 (+0,95%)
     

Harte Kritik am DFB-System

Geschäftsführer Oliver Ruhnert vom Bundesligisten Union Berlin hat nach dem WM-Debakel weitreichende Reformen im Deutschen Fußball-Bund (DFB) gefordert

„Das ganze System passt einfach so nicht mehr. Wir sind im Gesamtbereich des DFB, der Direktion Nationalmannschaften schlecht aufgestellt - und das von unten bis oben“, sagte Ruhnert dem kicker.

DFB-Präsident Bernd Neuendorf und sein Vize Hans-Joachim Watzke erwarten in den nächsten Tagen eine erste Analyse der Blamage in Katar von Bundestrainer Hansi Flick und Geschäftsführer Oliver Bierhoff. Besonders der Europameister von 1996 steht in der Kritik, er war für die letzten drei Turnier-Enttäuschungen mitverantwortlich. (NEWS: Alles Wichtige zur WM)

"Wenn man über personelle Konsequenzen spricht, muss man auch die Führungsebene ins Auge fassen. Das muss man klar ansprechen, trotz der Verdienste in der Vergangenheit", sagte Ruhnert ohne den Namen Bierhoff zu nennen und fügte an: "Im Nachwuchsbereich haben wir - aus meiner Sicht - personell und strukturell seit Jahren viele falsche Entscheidungen getroffen."

Mit Flick geht Ruhnert gnädiger um, „auch wenn er mit seinen Aufstellungen und Wechseln sicherlich nicht immer richtig lag“. Flick halte er für selbstkritisch genug, „Dinge neu zu denken und zu entwickeln.“