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Harry und Meghans Afrikareise 2019 war der teuerste Trip der Royals

Style International Redaktion
·Lesedauer: 5 Min.

Die Afrikareise von Prinz Harry und Meghan Markle im Oktober letzten Jahres hat sich als teuerste Reise der Royals in dem Jahr herausgestellt.

Harry und Meghans Afrikareise hat das größte Loch ins Portemonnaie der Royals gerissen. Foto: Getty Images
Harry und Meghans Afrikareise hat das größte Loch ins Portemonnaie der Royals gerissen. (Foto: Getty Images)

Die Königsfamilie hat gerade ihre jährlichen Ausgaben veröffentlicht, die zeigen, wie sie die Gelder der Steuerzahler im Laufe des Jahres unterstützt haben. Es sieht so aus, als habe Harry und Meghans Reise das größte Loch im royalen Portemonnaie hinterlassen.

Die Bücher verrieten, dass Harry und Meghans 10-tägige Reise durch Südafrika (ihr Sohn Archie war mit dabei) und Harrys darauffolgende Reise nach Angola, Malawi und Botswana rund 268.500 Euro kostete.

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Es war ihre erste und letzte Auslandsreise als Senior-Royals. Was als erfolgreiche Reise begann, wurde am Ende davon überschattet, dass das Paar ein Gerichtsverfahren gegen die Mail On Sunday und die MailOnline ankündigte.

Grund der Klage ist die Veröffentlichung eines handgeschriebenen Briefes an ihren Vater Thomas Markle, den Meghan ihm nach ihrer Hochzeit mit Prinz Harry geschrieben hatte.

Das Paar legte anschließend eine längere Pause ein und entschloss sich schließlich im Januar dazu, ihre Ämter als arbeitende Mitglieder der Königsfamilie niederzulegen.

Wie sind ihre Ausgaben im Vergleich zu den anderen Royals?

Prinz Charles hatte die höchsten täglichen Ausgaben bei seiner Oman-Reise. Foto: Getty Images
Prinz Charles hatte die höchsten täglichen Ausgaben bei seiner Oman-Reise. (Foto: Getty Images)

Laut der Konten kosteten allein die Flüge den Palast fast eine Viertelmillion britische Pfund (ca. 273.000 Euro).

Die Kosten, die für Security anfallen, werden dabei allerdings nie detailliert angegeben.

Wenn man die Kosten auf den Tag herunterbricht, haben somit nicht die Sussexer, sondern Prinz Charles die teuerste Reise unternommen.

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Bei seiner zweitägigen Reise nach Oman, um nach dem Tod von Sultan Qaboos bin Said sein Beileid zu bekunden, kosteten allein die Flüge 229.835 Euro.

Prinz Andrews Reisen nach Irland zu einem Golfturnier kostete die Steuerzahler rund 17.216 Euro. Foto: Getty Images
Prinz Andrews Reisen nach Irland zu einem Golfturnier kostete die Steuerzahler rund 17.216 Euro.( Foto: Getty Images)

Prinz Andrew steht auch auf der Liste, da er sich erst im November letzten Jahres zurückgezogen hat, als das Finanzjahr noch nicht abgeschlossen war. Bei seiner Reise nach Nordirland zur offenen Meisterschaft des Royal Portrush Golf Club kosteten allein die Flüge 17.216 Euro.

Prinzessin Annes Flug nach Rom, um sich das Match von Schottland gegen Italien beim Six Nations Turnier anzusehen, kostete fast 18.129 Euro. Sie ist Schirmherrin der schottischen Rugby-Mannschaft.

Die Gesamtkosten für Reisen der Königsfamilie im Finanzjahr 2019/20 lagen bei 5,7 Mio. Euro. Das sind ca. 700.000 Euro mehr als im letzten Jahr.

Eine royale Quelle erklärte der Presseagentur, die Wahl eines Charterfluges für Prinz Andrew wurde getroffen, um seine Reise in seinen ohnehin schon vollen Zeitplan integrieren zu können. Allerdings war die kurzfristige Reise von Charles in den Oman noch teurer.

Harry und Meghans Afrikareise

Harry und Meghan nahmen Archie Mountbatten-Windsor mit auf ihre Afrikareise. Dort lernte er Erzbischof Desmond Tutu kennen. Foto: Getty Images
Harry und Meghan nahmen Archie Mountbatten-Windsor mit auf ihre Afrikareise. Dort lernte er Erzbischof Desmond Tutu kennen. (Foto: Getty Images)

Bevor sie ihre rechtlichen Schritte öffentlich machten, verlief Harry und Meghans Reise erfolgreich. Sie hatten zum Beispiel den vier-Monate-alten Archie dabei, der bei seinem ersten royalen Auftritt Erzbischof Desmond Tutu kennenlernte.

Meghan (39) hielt außerdem eine Rede, in der sie Menschen in einer Township versicherte, dass sie „als farbige Frau“ unterwegs ist.

Meghan und Harrys Reise galt als erfolgreich. Foto: Getty Images
Meghan und Harrys Reise galt als erfolgreich. (Foto: Getty Images)

Sie filmten außerdem eine Dokumentation für ITV, bei der Meghan offen über die harsche Kritik sprach, die sie von der Presse erfuhr. Sie sagte auch, dass sich niemand nach ihrem Wohl erkundigen würde.

In derselben Dokumentation sorgte Harry bei Royal-Fans für Stirnrunzeln, als er zugab, dass er und sein Bruder William sich „auf verschiedenen Wegen“ befinden würden.

Harry (36) sagte zudem am Ende der Reise, dass er eine Klage gegen News Group Newspapers und Reach plc eingereicht hat. Diese hatten laut ihm zuvor sein Telefon abgehört.

Müssen sie das Geld zurückzahlen?

Meghan und Harry mit Graca Machel, Witwe des verstorbenen Nelson Mandela in Südafrika. Foto: Getty Images
Meghan und Harry mit Graca Machel, Witwe des verstorbenen Nelson Mandela in Südafrika. (Foto: Getty Images)

Obwohl sie ihre Jobs als Senior-Royals aufgegeben haben, hat eine Quelle PA berichtet, dass sie die Kosten für die Reise nicht zurückzahlen müssen. Diese war nämlich Teil ihrer Arbeit im Dienst der Königsfamilie und wurde auf Wunsch der britischen Regierung angetreten.

„Der Herzog und die Herzogin von Sussex hatten mehr als 20 Termine, bei denen sie auf eine Reihe wichtiger Dinge aufmerksam machten. Dazu gehörten insbesondere die Arbeit und das Erbe des Halo Trust“, so die Quelle.

„Die Reise hat als offizieller Besuch, der von der Regierung finanziert wurde, alle Erwartungen erfüllt. Daher gibt es keine Vorgabe oder Verpflichtung, dass der Herzog und die Herzogin von Sussex Zahlungen in Bezug auf diesen offiziellen Besuch leisten müssen.“

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Welchen Einfluss hatte das Coronavirus auf die Ausgaben der Royals?

Der letztendliche Einfluss des Coronavirus wird in diesen Kostenaufstellungen noch nicht deutlich. Diese stammen nämlich noch aus der Zeit vor dem Lockdown in Großbritannien.

Laut Sir Michael Stevens, Hüter der royalen Konten, deckt der Bericht einen Zeitraum ab, während dem es noch keine großen Auswirkungen durch COVID-19 gab.

„Der Großteil des besagten Jahres lag vor den Auswirkungen von COVID-19. Die Königsfamilie hat zu dieser Zeit diverse wichtige Reisen zu Gemeinden innerhalb Großbritanniens und ins Ausland unternommen“, so Stevens.

„Die Queen war Gastgeberin eines Staatsbesuches des US-Präsidenten und der First Lady und führte das Land bei nationalen Erinnerungsmomenten wie dem 75. Jahrestag der Landung der Alliierten in der Normandie und dem Tag des Waffenstillstandes.

„Obwohl COVID-19 zeitweise das Format der Termine und Veranstaltungen verändert hat, hat sich das Gefühl von Kontinuität, Beruhigung und Anerkennung, das sie vermitteln, nicht geändert. Das Programm ihrer Majestät wird von ihrer Familie unterstützt. Sie werden weiterhin sinnvolle Wege finden, wie sie das Land durch diese Zeit führen können.“

Der Sovereign Grant wird auf Basis der Gewinne berechnet, die der Crown Estate innerhalb von 48 Monaten macht.

In der vergangenen Woche enthüllten die Crown Estate Papiere, dass das Portfolio um ca. 425 Mio. Euro herabgestuft wurde.

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