Deutsche Märkte schließen in 3 Stunden 43 Minuten
  • DAX

    13.706,47
    +5,54 (+0,04%)
     
  • Euro Stoxx 50

    3.748,08
    -1,27 (-0,03%)
     
  • Dow Jones 30

    33.309,51
    +535,11 (+1,63%)
     
  • Gold

    1.809,20
    -4,50 (-0,25%)
     
  • EUR/USD

    1,0336
    +0,0034 (+0,33%)
     
  • BTC-EUR

    23.771,21
    +1.245,87 (+5,53%)
     
  • CMC Crypto 200

    578,28
    +47,06 (+8,86%)
     
  • Öl (Brent)

    92,55
    +0,62 (+0,67%)
     
  • MDAX

    27.945,79
    +127,51 (+0,46%)
     
  • TecDAX

    3.183,49
    +26,71 (+0,85%)
     
  • SDAX

    13.201,55
    +87,21 (+0,66%)
     
  • Nikkei 225

    27.819,33
    -180,63 (-0,65%)
     
  • FTSE 100

    7.480,09
    -27,02 (-0,36%)
     
  • CAC 40

    6.511,21
    -12,23 (-0,19%)
     
  • Nasdaq Compositive

    12.854,80
    +360,88 (+2,89%)
     

Hapag-Lloyd-Gewinne sprudeln weiter - Prognose abermals angehoben

HAMBURG (dpa-AFX) - Die Hamburger Containerreederei Hapag-Lloyd <DE000HLAG475> hat angesichts sprudelnder Gewinne im ersten Halbjahr abermals ihre Prognose für 2022 angehoben. Der Vorstand erwartet nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) zwischen 16,3 Milliarden und 18,2 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dies übertrifft bei weitem den Gewinn aus dem Ausnahmejahr 2021. Er lag bei knapp 9,4 Milliarden Euro, gut siebenmal mehr als 2020. Hapag-Lloyd hatte Ende April die Prognose für 2022 angehoben und eine Spanne zwischen 11,7 Milliarden und 13,6 Milliarden Euro genannt.

Hintergrund für die beispiellosen Gewinne in der Containerschifffahrt sind die Verwerfungen in den Logistikketten seit Beginn der Pandemie. Gestörte Lieferketten und knappe Kapazitäten lassen die Preise für Transporte auf See - im Branchenjargon Frachtraten - enorm steigen. Im Moment gibt Hapag-Lloyd für die durchschnittliche Frachtrate im ersten Halbjahr ein Plus von rund 80 Prozent gegenüber der ersten Jahreshälfte 2021 an.

Auf Basis vorläufiger Zahlen sprang bei Hapag-Lloyd so im Zeitraum Januar bis Juni ein konzernweites Ebit von rund 9,1 Milliarden Euro heraus, mehr als dreimal so viel wie ein Jahr zuvor. Allein im zweiten Quartal sprang das Ebit auf 4,8 (Vorjahr: 1,6) Milliarden Euro.

Die Reederei weist darauf hin, dass die Prognose "angesichts des Kriegs in der Ukraine, der weiterhin bestehenden Störungen der globalen Lieferketten sowie der Effekte der Covid-19-Pandemie" mit hohen Unsicherheiten behaftet sei. Die vollständigen Geschäftszahlen für das erste Halbjahr will Hapag-Lloyd am 11. August veröffentlichen.

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.