Deutsche Märkte schließen in 15 Minuten

Hannover verschärft Hamburger Herbstkrise

SID
·Lesedauer: 1 Min.

Mit dem ersten Auswärtssieg der Saison hat Hannover 96 die Krise beim Hamburger SV verschärft. Im Duell der schwächelnden Zweitliga-Aufstiegsfavoriten setzten sich die Niedersachsen im Volkspark mit 1:0 (1:0) durch.

Die dritte Niederlage in Folge weckt beim HSV, der über eine Stunde in Unterzahl spielen musste, Erinnerungen an die Vorsaison. Damals hatten die Hamburger im Herbst die entscheidenden Punkte für den Wiederaufstieg liegen gelassen.

Hannover holte dank des Tores von Hendrik Weydandt (13.) im fünften Auswärtsspiel die ersten Zähler und kletterte ins Tabellenmittelfeld. Die 96er liegen allerdings noch immer deutlich hinter ihren Ansprüchen zurück.

Für die Hamburger begann das Spiel denkbar schlecht schlecht. Nach dem frühen Rückstand machte Kittel seinem Team mit Gelb-Rot innerhalb von zwölf Minuten einen dicken Strich durch die Rechnung. Im Seitenaus trat der von Trainer Daniel Thioune kritisierte Mittelfeldspieler den Japaner Sei Muroya ganz offensichtlich übermotiviert um (25.) und kassierte den ersten Platzverweis seiner Karriere.

Doch auch in Unterzahl hatte der HSV große Chancen auf den Ausgleich, doch Simon Terodde und Josha Vagnoman scheiterten innerhalb von Sekunden am reaktionsschnellen 96-Keeper Michael Esser (43.). Auch in der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber die dominierende Mannschaft, Hannover verteidigte kompakt. Esser rettete noch einmal in höchster Not gegen Terodde (77.).