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Handyhersteller Nokia will zurück nach oben

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Frankfurt/Main (dapd). Der taumelnde finnische Handyhersteller Nokia will sich wieder an die Weltspitze im Smartphone-Geschäft kämpfen. "Ich kann jetzt kein exaktes Timing nennen, aber wir sind in diesem Markt, um zu gewinnen", sagte Vorstandschef Stephen Elop der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Wir haben eine Menge Arbeit vor uns, es braucht seine Zeit, aber wir werden uns unsere sehr starke Stellung wieder erkämpfen", kündigte er an. Nokia (Stockholm: NOKI-SEK.ST - Nachrichten) sei "sehr gut aufgestellt, die nächsten Schlachten zu schlagen".

Der einstige Weltmarktführer Nokia war in den vergangenen Jahren weit hinter der Konkurrenz vor allem von Apple (NasdaqGS: AAPL - Nachrichten) und den Herstellern von Handys mit dem Betriebssystem Android zurückgefallen. Während Apple 27 Millionen seiner iPhones in einem Quartal verkaufte, kamen die Finnen auf gerade knapp drei Millionen ihrer Lumia-Handys, die mit dem Microsoft (NasdaqGS: MSFT - Nachrichten) -Betriebssystem Windows Phone ausgestattet sind.

Elop räumte ein, dass Nokia Trends bei den Smartphones verpasst habe. In den vergangenen fünf Jahren habe es ein paar bemerkenswerte Änderungen im Handymarkt gegeben. "Hier war Nokia nicht so schnell, wie es notwendig gewesen wäre und wie man auf diese Dinge hätte reagieren sollen", sagte er.

Für die Aufholjagd setzt Elop neben einer großen Werbekampagne vor allem auf den persönlichen Einsatz der Verkäufer vor Ort. "Der wichtigste Kampf um den Kunden findet in den Läden statt", sagte der Nokia-Chef. Daher sollten die Verkäufer geschult werden, um die Vorteile des eigenen Produkts besser erklären zu können.

Trotz der Kritik an seinem Management sieht sich Elop, der den Konzern kräftig umgebaut hat, weiter fest im Sattel. "Ich führe Nokia noch eine lange Zeit, auch mit Blick auf die großen Herausforderungen, die wir noch vor uns haben", sagte er.

Nokia hatte im dritten Quartal einen Verlust von 943 Millionen Euro gemacht, der Umsatz war im Jahresvergleich um fast ein Fünftel auf 7,2 Milliarden Euro eingebrochen.

dapd

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