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Handelsverband informiert über Erwartungen der Branche für 2022

BERLIN (dpa-AFX) - Corona-Pandemie, Lieferengpässe und jetzt auch noch drastische Preissteigerungen infolge des Ukraine-Krieges: Die Herausforderungen für den deutschen Einzelhandel reißen nicht ab. Wie sich die Branche schlägt und mit welchen Erwartungen der Einzelhandel in die zweite Jahreshälfte geht, darüber will der Handelsverband Deutschland (HDE) am Dienstag (10.30 Uhr) in Berlin informieren.

Im zweiten Corona-Jahr 2021 lagen die Umsätze des gesamten Einzelhandels in Deutschland nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes real - also bereinigt um Preissteigerungen - um 0,7 Prozent und nominal um 2,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Der Einzelhandel mit Textilien, Bekleidung, Schuhen und Lederwaren, musste jedoch auch im zweiten Jahr der Corona-Krise Umsatzeinbußen hinnehmen.

Durch den russischen Überfall auf die Ukraine und die dadurch ausgelösten drastischen Preissteigerungen bei Energie und zahlreichen anderen Produkten hat sich die Situation im Einzelhandel in den vergangenen Monaten jedoch bereits wieder deutlich verändert. So sind die Umsätze im Lebensmittelhandel, der 2020 und 2021 noch zu den Gewinnern der Corona-Pandemie gehörte, nach Angaben des Marktforschungsunternehmens GfK in diesem Jahr spürbar zurückgegangen.

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