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Handel und Bauernverband gehen aufeinander zu

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Nach monatelangen heftigen Auseinandersetzungen um andauernden Preisdruck bei Lebensmitteln gehen der Handel und der Bauernverband aufeinander zu. Ziel ist eine grundlegende Verbesserung der Zusammenarbeit in der Lieferkette, wie es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in einer gemeinsamen Erklärung von Bauernverband, Handelsverband Deutschland und Raiffeisenverband heißt. Vorgesehen ist eine "Koordinationszentrale" als gemeinsame Stelle, um Konflikte zu erörtern und auf neutraler Ebene zu lösen.

Im Blick stehen sollen demnach zunächst Frischeartikel wie Milch, Fleisch, Eier, Geflügel, Obst und Gemüse. Gemeinsame Effizienzgewinne sollten allen Teilnehmern der Kette und insbesondere den Landwirten zugutekommen. Es gehe um besseren Dialog und darum, eine Verhärtung der Fronten zu vermeiden. Angestrebt wird den Informationen zufolge außerdem auch ein freiwilliger gemeinsamer "Lebensmittelkodex", der Verhaltensregeln und Prozesse zur Streitbeilegung festlegen soll.

Zwischen Bauernvertretern und großen Supermarktketten war der Streit um Billigpreise für viele Lebensmittel zusehends hochgekocht. Es kam auch zu Protestaktionen von Landwirten an Zentrallagern des Handels.