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Hamilton: Mit Spaß zur Mercedes-Jubiläums-Pole

SPORT1
·Lesedauer: 3 Min.

Lewis Hamilton hat sich im Qualifying die Pole Position für den Großen Preis der Formel 1 in Bahrain gesichert. Der Mercedes-Pilot fuhr am Samstag die schnellste Runde.

BAHRAIN, BAHRAIN - NOVEMBER 28: Pole position qualifier Lewis Hamilton of Great Britain and Mercedes GP poses with the pole position award in parc ferme during qualifying ahead of the F1 Grand Prix of Bahrain at Bahrain International Circuit on November 28, 2020 in Bahrain, Bahrain. (Photo by Hamad Mohammed - Pool/Getty Images)
Lewis Hamilton hat sich im Qualifying die Pole Position für den Großen Preis der Formel 1 in Bahrain gesichert (Bild: Hamad Mohammed - Pool/Getty Images)

Hamilton, der noch den Rekord von 13 Saisonsiegen einstellen kann, verwies seinen finnischen Teamkollegen Valtteri Bottas und den Niederländer Max Verstappen im Red Bull auf die Plätze. Für Hamilton war es die 98. Pole seiner Formel-1-Karriere und die zehnte der Saison.

Hamilton und Bottas sorgten mit ihrer Doppel-Pole auch für ein besonderes Jubiläum der Silberpfeile. Es ist insgesamt die 75. Startreihe, die von zwei Silberpfeilen besetzt ist.

Bereits vor Q3 gab es ein Kuriosum. Alle zehn Teilnehmer der finalen Quali-Runde fuhren auf Mediums ins Q3. Damit ergeben sich spannende Strategiefragen im Rennen. Das weiß auch Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff. "Alle drei (Hamilton, Bottas, Verstappen, Anm.d.Red.) haben Siegchancen. Die beste Stratgie wäre hart-hart. Aber das können wir nicht machen, weil wir keinen zweiten harten Reifensatz haben", offenbarte er nach dem Rennen bei Sky ein kleines Dilemma.

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Unabhängig davon war Lewis Hamilton aber erstmal froh, dass er seine 98. Pole feiern konnte. "Ich habe mich voll auf das Rennen hier fokussiert. Alle arbeiten so hart und können für drei Wochen ihre Famnilien nicht sehen. Es sind so viele Sachen in dieser Saison passiert, weswegen es ein sehr schweres Jahr war."

Dennoch war er zufrieden mit der Performance. "Ich kam hier an und wollte einfach Spaß haben. Es ist wichtig, zu genießen was man macht. Dann kann man entspannt fahren."

Vettel hofft auf das Rennen

Sebastian Vettel verpasste als Elfter knapp den Sprung in Q3. Auch sein Ferrari-Teamkollege Charles Leclerc verabschiedete sich als Zwölfter vorzeitig.

Immerhin konnte Vettel zum zweiten Mal in Folge seinen Teamkollegen im Qualifying hinter sich lassen. Trotzdem war er nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis. "Generell war der Mittelsektor nicht ideal. Es war schwer, die Vorderreifen auf Temperatur zu bringen." Daher ruhen die Hoffnungen auf dem Rennen. "Ich glaube, wir haben uns heute biede (Vettel und Leclerc, Anm.d.Red.) nicht wohlgefühlt. Hoffentlich können wir morgen mehr rausholen."

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Leclerc wirkte nach dem Qualifying schon fast etwas ernüchtert. "Wir starten auf Rang elf unf zwölf und haben die freie Reifenauswahl. Aber mal schauen, was uns das nutzen wird. Die Top10 starten alle auf Mediums."

Seidl wegen Sainz-Aus genervt

Wegen eines Drehers von Carlos Sainz, dessen Auto danach den Geist aufgab, war die Session während des zweiten Abschnitts minutenlang unterbrochen. Sein Teamchef Andreas Seidl war im Nachhinein etwas unzufrieden mit dem Dreher. "Sainz war gut unterwegs. Schade, irgendwie klappt es momentan in der Quali nicht. Jetzt müssen wir wie in der Türkei den Fokus auf das Rennen legen."

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Mit SID-Informationen