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Hamas-Anführer: Durchbruch bei Verhandlungen über Geisel-Deal möglich

TEL AVIV/KAIRO (dpa-AFX) -Ein Hamas-Anführer hält ein neues Geisel-Abkommen für möglich. In naher Zukunft könne es einen Durchbruch bei den Verhandlungen geben, sagte Mussa Abu Marsuk in einem Interview mit dem arabischen Sender Al-Ghad am Donnerstag. Zugleich nannte er als Bedingungen für das Zustandekommen eines Deals das Ende des israelischen Militäreinsatzes im Gazastreifen sowie die Rückkehr der Binnenvertriebenen in den Norden des Küstengebiets. Der Hamas-Anführer forderte außerdem, dass für die Freilassung jeder aus Israel entführten Geiseln 500 palästinensische Häftlinge aus israelischen Gefängnissen entlassen werden.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte Anfang Februar gesagt, dass er einem Abkommen "nicht um jeden Preis" zustimmen wolle. Man werde den Krieg nicht beenden, die Truppen nicht abziehen und für einen Geisel-Deal nicht "Tausende Terroristen" aus Gefängnissen freilassen, sagte er.

Der israelische Minister Benny Gantz sagte Berichten von Mittwoch zufolge, erste Anzeichen für ein neues Geisel-Abkommen mit der Hamas zu sehen.

Ägypten, Katar und die USA bemühen sich derzeit erneut darum, ein weiteres Abkommen zwischen der israelischen Regierung und der Hamas zu erzielen. Israelischen Medien zufolge soll es am Freitag in Paris ein Treffen hochrangiger Vermittler geben.

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Während einer einwöchigen Feuerpause im vergangenen November waren im Rahmen eines Abkommens zwischen Israel und der Hamas 105 Geiseln im Gegenzug für 240 palästinensische Häftlinge freigelassen worden. Von den noch verbliebenen Geiseln sind nach israelischen Informationen höchstens noch rund 100 am Leben.

Nach Angaben des Hamas-Anführers sieht es die Islamistenorganisation nicht als Muss, den Gazastreifen selbst zu regieren. Das Küstengebiet könne auch von einer anderen "kompetenten palästinensischen Regierung" geführt werden, so Abu Marsuk weiter. Hamas-Mitglieder hätten sich bereits mit Vertretern anderer palästinensischer Organisationen getroffen. Die Hamas werde den Gazastreifen aber nicht verlassen und ihren Kampf fortsetzen, kündigte er an.