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Habeck: Noch nicht auf technische CO2-Speicherung setzen

·Lesedauer: 1 Min.

BERLIN (dpa-AFX) - Grünen-Chef Robert Habeck hält es für zu früh, um beim Klimaschutz auf Technologien zur Kohlenstoff-Abscheidung und -Speicherung zu setzen. "Es wäre die falsche Strategie, jetzt auf Technologien wie CCS zu setzen, ohne das Mögliche in anderen Bereichen zu tun", sagte Habeck der Deutschen Presse-Agentur. "Die große Gefahr einer CCS-Debatte ist doch, dass sie all jenen in die Hände spielt, die es mit einem schnellen Ausstieg aus den Fossilen doch nicht ernst meinen." Es müsse stattdessen darum gehen, "radikal weniger" Kohlendioxid (CO2) zu produzieren.

Die Forschung an Möglichkeiten, CO2 zu speichern, sei aber "okay", sagte Habeck - "weil wir nicht sicher sein können, dass wir es in diesem Jahrzehnt schaffen, die Ziele mit den bisherigen Mitteln und Wegen zu erreichen." Dabei müssten wissenschaftsethische Prinzipien berücksichtigt werden, etwa das Vorsorgeprinzip und die Rückholbarkeit. "Das schließt Eingriffe in die Kreisläufe der Erde, wie Meere zu düngen oder Wolken zu säen, indem kleinste Partikel in die Atmosphäre geschossen werden, aus." Neben der Abscheidung und Speicherung oder Nutzung von CO2 sind auch solche Methoden in der Diskussion, um die Erderwärmung und ihre Folgen einzudämmen.