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Spannungen mit Tuchel? Hoeneß wird deutlich

Der langjährige FC-Bayern-Lenker Uli Hoeneß hat der in diesem Jahr neu organisierten Führung des Rekordmeisters den Rücken gestärkt.

In einem Interview mit der Sport Bild stimmt der Ehrenpräsident die Fans auf eine langjährige Zusammenarbeit mit Trainer Thomas Tuchel ein, lobt die Nachfolger der abservierten Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic - und gesteht einen großen Irrtum ein.

Uli Hoeneß räumt ein, sich getäuscht zu haben

„Meine Hoffnung war immer, dass ehemalige Bayern-Spieler oder Spieler in der Bundesliga die Nachfolge von Rummenigge oder mir antreten könnten“, sagte der Ehrenpräsident, angesprochen auf das Aus von Oliver Kahn als CEO, in der Sport Bild.

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„Ich habe gedacht, das wäre ein Selbstläufer - doch ist es eben nicht“, räumte der 71-Jährige ein und ergänzte: „Diese Aussage kann ich nicht mehr aufrechterhalten.“ Kahn war ebenso wie Ex-Sportvorstand Hasan Salihamidzic nach Ablauf der vergangenen Saison von seinen Aufgaben entbunden worden.

Schon unmittelbar danach hatte Hoeneß mit spürbarer Wehmut eingestanden, dass seine Wunschvorstellung, sein Lebenswerk an einen früheren FCB-Spieler zu übergeben, wohl perdu sei - und nannte die veränderten Zeiten im Vergleich zu früher als Erklärung.

„Wenn ein Spieler in der heutigen Zeit zehn Jahre bei Bayern spielt, bleibt auf dem Konto am Karriereende viel übrig“, sagte Hoeneß im Juni der Süddeutschen Zeitung: „Es ist nachvollziehbar, dass diese Generation anders als unsere nicht mehr darauf angewiesen ist, in ihrem Verein weiterhin sechs Tage die Woche zwölf bis 14 Stunden pro Tag zu arbeiten.“

Ganz aufgegeben hat Hoeneß die Idee jedoch nicht und brachte Thomas Müller als mögliche Option der Zukunft ins Spiel (“Vielleicht mit seinen Pferden nicht ausgelastet“).

Hoeneß: Dreesen „macht das überragend“

Mit Jan-Christian Dreesen (neuer CEO) und Christoph Freund (Sportdirektor) sind die Münchner nun erstmal einen anderen Weg gegangen. Dreesen ist ein ehemaliger Bankmanager, der aus dem Red-Bull-Universum kommende Freund spielte in seiner Karriere maximal in Österreichs 2. Liga.

„Es kann durchaus sein, dass die zukünftigen Führungskräfte nicht aus dem Leistungssport kommen“, betonte Hoeneß und meinte im Bezug auf Dreesen: „Er macht das überragend.“

Auch zu den Gerüchten, Leverkusen-Trainer und Ex-Bayern-Spieler Xabi Alonso könnte der nächste Trainer des Rekordmeisters werden, äußerte sich der langjährige Bayern-Manager. „Wir haben gedacht, dass wir mit Julian Nagelsmann als Trainer fünf Jahre lang Ruhe haben“, sagte Hoeneß und fügte an: „Jetzt haben wir mit Thomas Tuchel einen sehr seriösen, sehr guten Trainer. Mit ihm wollen wir die nächsten Jahre die Dinge zusammen gestalten.“

Spannungen mit Tuchel? „Nur eine Masche“

Zu Gerüchten um mögliche interne Spannungen erklärte Hoeneß: „Das ist nur eine Masche, um uns auseinanderzudividieren.“ Man könne doch mal unterschiedlicher Meinung sein, betonte er. Das sei schließlich früher auch immer wieder der Fall gewesen. „Das hat aber dann noch nie bedeutet, dass wir dann aufhören, miteinander zu reden oder uns gegenseitig wertzuschätzen.“

Außerdem sprach Hoeneß auch noch über den Transfer von Harry Kane, der bei den Münchnern finanzielle Grenzen sprengte. „Wir werden den Transfer von Kane ohne Kredit bezahlen. Es war immer bekannt, dass das Konto sehr gut gefüllt ist.“