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H.P. Baxxter gesteht: "Ich habe eine permanente Midlife-Crisis"

H.P. Baxxter (58) gewährt im "Playboy"-Interview anlässlich des Kinostarts der Doku "FCK 2020 - Zweieinhalb Jahre mit Scooter" im Januar private Einblicke: "Ich würde sagen, ich habe eine permanente Midlife-Crisis, unterbrochen von fröhlichen Momenten". (Bild: 2017 Getty Images/Matthias Nareyek)
H.P. Baxxter (58) gewährt im "Playboy"-Interview anlässlich des Kinostarts der Doku "FCK 2020 - Zweieinhalb Jahre mit Scooter" im Januar private Einblicke: "Ich würde sagen, ich habe eine permanente Midlife-Crisis, unterbrochen von fröhlichen Momenten". (Bild: 2017 Getty Images/Matthias Nareyek)

Im Januar startet blickt eine Musikdokumentation auf das 30-jährige Bestehen der Techno-Band Scooter. In einem Zeitschrifteninterview zog Frontmann H.P. Baxxter schon jetzt eine Karriere-Bilanz. Auch gab er Einblicke in sein allgemeines Lebensgefühl.

Im neuen Jahr können sich Techno- und EDM-Fans auf die Musikdokumentation "FCK 2020 - Zweieinhalb Jahre mit Scooter" (Kinostart am 12. Januar) freuen. Anfang der 90er-Jahre gelang der Gruppe um Frontmann H.P. Baxxter der internationale Durchbruch. Scooter verkauften in über 50 Ländern mehr als 30 Millionen Tonträger.

Anlässlich des Films gewährte Gründungsmitglied H.P. Baxxter nun teils sehr private Einblicke im Interview mit dem Männermagazin "Playboy". So erklärte der Musiker, die Band habe es trotz der Erfolge nicht immer leicht gehabt. Schnellen Techno mit Sprechgesang und Shoutings zu unterlegen, sei zunächst auf viel Ablehnung gestoßen.

Nach Startschwierigkeiten erreichten Ausrufe wie "Hyper, Hyper!" allerdings schnell Kultstatus. "Es ist schon witzig zu beobachten, wie das im Lauf der Zeit gekippt ist, obwohl wir im Grunde heute das Gleiche machen wie immer", wundert sich der 58-Jährige im Rückblick auf seine Karriere. "Aber es zeigt, wenn man Durchhaltevermögen hat und es einfach lange genug aussitzt, bringt man irgendwann die Kritiker zum Schweigen."

"Für mich war die Musik selbst immer schon Rausch genug"

Das wilde und ausgeflippte Image als Techno-Freak beschränkt H.P. Baxxter weitgehend auf die Bühne. Er habe nie Drogen konsumiert oder bis zur Besinnungslosigkeit getrunken, versicherte er nun. "Für mich war die Musik selbst immer schon Rausch genug", betont der Sänger im Interview. Diese Haltung diene "als Selbstschutzmaßnahme, denn ich bin ein Gewohnheitsmensch und wusste genau, wenn mir irgendwas gefällt, höre ich nicht wieder damit auf". Der Zigarettenkonsum reiche ihm locker.

Befragt zu seinem Lebensgefühl antwortete Hans Peter Geerdes, wie der Star bürgerlich heißt, gewohnt pointiert: "Ich würde sagen, ich habe eine permanente Midlife-Crisis, unterbrochen von fröhlichen Momenten", gesteht er lachend im Interview. Er plädiere dafür, das Leben in vollen Zügen zu genießen. "Ich finde, man hadert so oft mit dem Leben, schon von Anfang an", erklärt der Sänger gegenüber "Playboy". "Je älter man ist, desto sinnloser wird es. Bis man sich irgendwann denkt, ist auch scheißegal, ändern kannst du eh nichts." Sein Tipp: "Genieß den Rest!"