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Hübsch machen für mehr menschliche Kontakte: mit den Lockerungen wächst der Verkauf von Rasierern, Nagellack und Mundduschen

·Lesedauer: 2 Min.

Toilettenpapier-Hamstern war gestern. Seitdem einige Bundesländer ihre Lockdown-Regelungen immer mehr lockern und das öffentliche Leben langsam wieder zurückkehrt, kaufen Verbraucher derzeit verstärkt Produkte für Körperpflege ein. Das zeigt eine exklusiv für Business Insider durchgeführte Analyse des Online-Vergleichsportals Idealo.

Analysiert wurde die Nachfrage aus der Woche vom 17. und 23. Mai im Vergleich zu zwei Monaten vorher, zwischen dem 22. und 28. März. Demnach suchten die Deutschen Ende Mai zu 62 Prozent mehr nach Epilierern und Lady-Shavern über Idealo als im Vergleich noch zu Ende März sowie zu 30 Prozent mehr nach Nassrasierern. Die Nachfrage nach Haarentfernungsprodukten könnte man auch mit dem Sommerstart und den steigenden Temperaturen erklären. Allerdings stieg auch die Nachfrage nach Mundduschen und Dentalcentern um 22 Prozent sowie nach Produkten der Kategorie Nagelkosmetik und Nageldesign um zehn Prozent. Die Deutschen scheinen für den Sommer nach dem monatelangen Lockdown zu versuchen, so gut wie möglich aussehen zu wollen.

Auch bei der Drogeriekette dm werden einige Körperpflegeprodukte verstärkt gekauft. Alexander Strehlau, dm-Bereichsverantwortlicher, sagt auf Anfrage von Business Insider: „Wir bei dm können im Vergleich zum Vorjahr in den letzten Wochen eine Erholung der Nachfrage nach bestimmten Produkten wie beispielsweise Deos erkennen." Allerdings sei diese Entwicklung nicht flächendeckend und in den einzelnen Sortimentsbereichen unterschiedlich. Strehlau vermutet, dass dies auf die noch fehlenden Anlässe, wie zum Beispiel Konzerte oder andere Veranstaltungen zurückzuführen sei. "Wir gehen aber davon aus, dass bei einer sinkenden Inzidenz und den damit verbundenen Lockerungen das Interesse der Kunden an Produkten, beispielsweise im Bereich dekorativer Kosmetik, weiter steigt", heißt es von dm.

In den USA decken sich Verbraucher vermehrt mit Deodorant und Zahnweißmittel ein

Ein Zeichen dafür, dass die Konsumenten sich wieder mehr für die Außenwelt "schick machen" wollen, jetzt, wo die Impfraten steigen und das öffentliche Leben langsam wieder möglich wird?

In den USA ist das zum Beispiel bereits der Fall. Wie das "Wallstreet Journal berichtet", kaufen die US-Amerikaner derzeit etwa deutlich mehr Kondome, Deodorant und Zahnweißmittel. Schönheitsprodukte und Zahnaufheller waren etwa bei dem Einzelhandels-Riesen Walmart im jüngsten Quartal die Verkaufsschlager, sagte der Finanzchef Brett Biggs dem "Wallstreet Journal". Dies hinge damit zusammen, dass dank der zügigen Impfkampagne bald in vielen Teilen des Landes die Maskenpflicht abgeschafft wird, heißt es in dem Artikel. Restaurants und Bars haben dort bereits seit längerem wieder geöffnet.

In Deutschland darf in einigen Bundesländern mit niedrigen Inzidenzwerten nun langsam zumindest die Außengastronomie öffnen und kleine Veranstaltungen wieder stattfinden. Für viele Deutsche bedeutet dies anscheinend, sich nach einem halben Jahr Lockdown nun wieder verstärkt um das eigene Erscheinungsbild zu kümmern.

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