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Hälfte der durch Zeitarbeit geschaffenen Jobs ist zusätzlich

Nürnberg (dapd). Zeitarbeit schafft einer Studie zufolge neue Jobs. Allerdings sind nur die Hälfte der Stellen, die durch die Leiharbeit entstehen, auch tatsächlich zusätzliche Arbeitsplätze, wie aus der am Donnerstag veröffentlichten Untersuchung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit in Nürnberg hervorgeht. Die andere Hälfte verdränge reguläre Stellen.

So sei die Zahl der Leiharbeiter in den Jahren 2006 oder 2010 beispielsweise um 200.000 gestiegen. 100.000 Arbeitsplätze seien dadurch verdrängt worden. Unter dem Strich seien auf diese Weise dennoch 100.000 Jobs geschaffen worden.

Verdrängung bedeute dabei nicht nur, wenn ein regulärer Beschäftigter durch einen Leiharbeiter ersetzt würde. Die Forscher werteten es demnach auch als eine Form der Verdrängung, "wenn Betriebe mit stärkerem Leiharbeitseinsatz anderen Betrieben Marktanteile abnähmen".

dapd