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GSK plant Abspaltung des Konsumgütergeschäfts im Juli

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Der britische Pharmakonzern GlaxoSmithKline <GB0009252882> (GSK) will seine Konsumgütersparte im Juli als Abspaltung an die Börse bringen. Das neue Unternehmen mit dem Namen Haleon soll mittelfristig ein organisches Umsatzwachstum von vier bis sechs Prozent jährlich erreichen, wie GSK am Montag in London mitteilte. Laut Mitteilung hatte die Konsumgütersparte im vergangenen Jahr mit Marken wie Voltaren, Panadol und Sensodyne einen Umsatz von 9,5 Milliarden britische Pfund (11,4 Mrd Euro) erzielt.

Für GSK sei die Abspaltung die größte Veränderung der vergangenen 20 Jahre, sagte Konzernchefin Emma Walmsley laut Mitteilung. Damit solle Potenzial von Haleon ebenso wie von GSK freigesetzt werden. Die Haleon-Aktionäre sollen anfänglich mit einer Gewinnausschüttung am unteren Ende der Zielspanne von 30 bis 50 Prozent rechnen können.

Noch im Januar hatte eine Übernahme der Konsumgütersparte durch Unilever <GB00B10RZP78> im Raum gestanden. GSK hatte dessen Angebot in Höhe von 50 Milliarden Pfund jedoch abgelehnt.

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