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Das ist der Grund, warum sich Deutschlands Wirtschaft langsamer von der Corona-Krise erholt als andere Länder

·Lesedauer: 1 Min.
Die internationalen Lieferketten sind noch nicht wieder voll in Gang
Die internationalen Lieferketten sind noch nicht wieder voll in Gang

Deutschlands Wirtschaft ist bislang ganz gut durch die Corona-Krise gekommen. Bestimmte Branchen wie die Gastronomie und Reiseveranstalter wurden hart getroffen, dennoch gab es zumindest keine Massenentlassungen, wie mancher befürchtet hatte.

Dennoch hat Deutschlands Wirtschaft noch nicht wieder das Vorkrisenniveau erreicht. Das hat vor allem einen Grund, sagt Timo Wollmershäuser, Konjunkturchef am Münchner Ifo-Institut: "Dass Deutschland gesamtwirtschaftlich das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht hat, liegt am verarbeitenden Gewerbe", sagte er der "FAZ".

Die deutsche Industrie sei von globalen Lieferengpässen besonders betroffen, sagt Wollmershäuser. Und die seien nach wie vor gestört. Außerdem trage das verarbeitende Gewerbe rund 20 Prozent zur deutschen Wirtschaftsleitung bei – das ist rund doppelt so viel wie in Großbritannien oder in Frankreich. Deren Volkswirtschaften sind schon wieder auf die Größe von vor der Pandemie gewachsen.

Dass die Lieferengpässe schnell behoben werden, damit rechnen die meisten Ökonomen nicht, gleichwohl dürfte es im Laufe des Jahres zu einer deutlichen Entspannung kommen. Wenn dann die aufgelaufenen Aufträge abgearbeitet werden, könne die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 3,5 bis 4 Prozent wachsen.

toh

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