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Großer Preis von Mexiko: 3 Kernpunkte

Ferrari steht beim Großen Preis der Formel 1 in Mexiko (21.00 Uhr MEZ) mit Charles Leclerc und Carlos Sainz in der ersten Startreihe. Vor Selbstvertrauen strotzen die Roten im Duell mit Red Bull und Max Verstappen aber nicht. Teamkollege Sergio Perez muss sich beim Heimrennen nach einem Dämpfer im Qualifying rehabilitieren. Nico Hülkenberg hofft auf Punkte beim Jubiläum.

FERRARI UND DIE FURCHT VOR KURVE EINS

Charles Leclercs Freude hielt sich in Grenzen. "Ich bin mir nicht sicher, ob das der beste Startplatz ist", sagte der Monegasse nach der Fahrt auf die Pole Position. Die Gefahr für den Ferrari-Star kommt aus zwei Richtungen. Hinter ihm auf Startplatz drei steht Weltmeister Max Verstappen im überlegenen Red Bull. Vor Leclerc tut sich eine scheinbar endlos lange Start-und-Zielgerade auf. In dieser Kombination wird die Verteidigung der Führung zu einer großen Herausforderung.

Der Weg zur ersten Kurve ist so lang, dass sich Verstappen im Windschatten ein Vorteil bietet. Leclerc wird sich - im Rahmen des Erlaubten - breitmachen müssen. Dass Teamkollege Carlos Sainz die erste Startreihe komplettiert, kann helfen. Pariert Ferrari den ersten Verstappen-Angriff, ist ein Sieg trotzdem eher unwahrscheinlich. Über die komplette Renndistanz sind die Roten dem Weltmeisterteam Red Bull unterlegen.

PEREZ UNTER ZUGZWANG

Sergio Perez träumt vom Sieg beim Heim-Grand-Prix. Im Qualifying zählte der Mexikaner aber zu den großen Verlierern. Rang fünf ist keine desaströse Ausgangslage, dass sich aber ausgerechnet Daniel Ricciardo an ihm vorbeischob, war ein mächtiger Dämpfer. Ricciardo sitzt im AlphaTauri, dem Schwesterteam von Red Bull, und der Australier gilt als potenzieller Nachfolger von Perez. "Unglaublich. Das war eine gute Empfehlung für die Zukunft", sagte Red-Bull-Motorsportchef Helmut Marko bei Sky über Ricciardo.

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Den Druck auf Perez, der bei Red Bull bis Ende 2024 unter Vertrag steht, schwächen diese Worte nicht ab. Das Podium in Mexiko ist für den Publikumsliebling Pflicht.

HÜLKENBERG HOFFT AUFS HAPPY END

Nico Hülkenberg gab sich keinen Illusionen hin. Im Haas, das weiß der Deutsche, sind auch in seinem 200. Grand Prix in der Formel 1 keine Wunderdinge zu erwarten. "Wir finden keinen guten Rhythmus. Wir haben nicht genug Grip auf der Hinterachse. Von Session zu Session haben wir das Auto umgebaut", sagte er nach Platz zwölf im Qualifying.

Das am vergangenen Wochenende in Austin/Texas präsentierte große Update verpufft und bleibt bislang hinter den Erwartungen zurück. „Punkte“, sagte Hülkenberg deshalb, „wären schön. Es wäre ein Happy End, wenn das klappen würde. Mein Gefühl ist aber, dass wir Hilfe von außen brauchen. Aus eigener Kraft sind wir nicht stark genug.“