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Große Sorgen um Biathlon-Star

Weiter große Sorgen um die norwegische Biathletin Tiril Eckhoff.

Nachdem sie erst kürzlich beteuerte, dass es ihr nach ihrer Corona-Erkrankung im März wieder besser gehe, verpasst sie nun ein Trainingslager der Nationalmannschaft.

„Jetzt zählt nicht nur der Sport, sondern dass es Tiril im normalen Leben gut geht“, betonte Trainer Patrick Oberegger im Gespräch mit dem norwegischen Sender TV2 und machte klar: „Sport ist nur ein Teil davon.“ (NEWS: Eckhoff verkündet Auszeit)

„Die Hoffnung war, dass sie nach Oberhof kommt“, teilte er mit und erklärte ihre Abwesenheit damit, dass die Prioritäten aktuell in der Gesundung der 32-Jährigen liegen. „Wenn sie unsicher ist und wir im Trainerstab unsicher sind, werden wir vielleicht feststellen, dass sie mehr Zeit braucht, um sich auf die eigene Entwicklung zu konzentrieren.“

Wie geht es Biathlon-Star Tiril Eckhoff wirklich?

„Eine Zeit lang gab es große Fortschritte, und dann gab es etwas mehr Probleme“, schilderte Oberegger Eckhoffs Entwicklung seit ihrer folgenschweren Corona-Erkrankung Ende März, seit der sie sich in einem Tief befindet. „Zumindest ist sie im Training und wird von Menschen beobachtet, die ihr nahestehen.“

In Zukunft gelte es, entsprechend Vorsicht walten zu lassen. „Wir müssen das Training mit Tiril gut dosieren. Sie trainiert, an manchen Tagen ist es etwas besser, an manchen Tagen etwas schlechter“, erklärte Oberegger weiter und sicherte der zweimaligen Olympiasiegerin die volle Unterstützung des Verbandes zu:

„Sowohl der Norwegische Skiverband als auch wir im Trainerteam unterstützen Tiril. Sie kann und muss sich die Zeit nehmen, die sie braucht. Sie entscheidet, wann sie wieder zu uns stößt.“

Aktuell sieht sie sich dazu laut ihrem Trainer nicht in der Lage: „Im Moment ist es so, dass sie sich auf sich und ihre Entwicklung konzentrieren muss.“

Eckhoff klagt über Schlafstörungen nach Corona-Erkrankung

Die Siegerin des Biathlon-Weltcups in der Saison 2020/21 klagte nach der Saison 2021/22 über schwere gesundheitliche Probleme, die auch als Folge ihrer Corona-Erkrankung im März 2022 auftraten. So litt sie unter anhaltenden Schlafstörungen und weiteren Beschwerden, die sie sogar über ein vorzeitiges Karriereende nachdenken ließen.

„Ich habe nicht auf meinen Körper gehört“, resümierte sie bei TV2 im September. „Ich wollte den Menschen, die mir zur Seite gestanden haben, wirklich etwas zurückgeben, aber das konnte ich dann nicht mehr. Und danach habe ich eine kleine Lebenskrise gespürt, wenn man so will.“

Ihr klarer Plan damals war, im Oktober wieder zur norwegischen Nationalmannschaft zu stoßen. Dazu wird es nun vorerst nicht kommen.

Die neue Biathlon-Saison startet am 26. November im finnischen Kontiolahti.