Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.490,17
    -161,58 (-1,03%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.130,84
    -39,03 (-0,94%)
     
  • Dow Jones 30

    34.584,88
    -166,44 (-0,48%)
     
  • Gold

    1.753,90
    -2,80 (-0,16%)
     
  • EUR/USD

    1,1732
    -0,0040 (-0,34%)
     
  • BTC-EUR

    40.872,34
    +325,96 (+0,80%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.193,48
    -32,05 (-2,62%)
     
  • Öl (Brent)

    71,96
    -0,65 (-0,90%)
     
  • MDAX

    35.292,99
    -264,89 (-0,74%)
     
  • TecDAX

    3.882,56
    -18,41 (-0,47%)
     
  • SDAX

    16.869,53
    -0,82 (-0,00%)
     
  • Nikkei 225

    30.500,05
    +176,71 (+0,58%)
     
  • FTSE 100

    6.963,64
    -63,84 (-0,91%)
     
  • CAC 40

    6.570,19
    -52,40 (-0,79%)
     
  • Nasdaq Compositive

    15.043,97
    -137,96 (-0,91%)
     

Große Autounternehmen und Zulieferer melden Großteil der Patente im Elektrobereich an

·Lesedauer: 1 Min.
Elektroauto (AFP/JENS SCHLUETER)

Es sind insbesondere die großen Autounternehmen und Zulieferer, die in Deutschland an elektrischen Antrieben für Autos forschen: BMW, Daimler und Volkswagen und die fünf größten Zulieferer waren zwischen 2010 und 2018 für 88 Prozent der Patentanmeldungen zum elektrifizierten Antriebsstrang verantwortlich, wie das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) am Dienstag erklärte. Abgesehen von diesen Großunternehmen sei in Deutschland "kaum eine adäquate Patentaktivität" in der Kfz-Industrie zu verzeichnen.

Für ihre Analyse untersuchten die IW-Forscher Patentanmeldungen zum elektrifizierten Antriebsstrang der Branche im Zeitraum 2010 bis 2018. Ergebnis der Untersuchung: Die Autoindustrie war die patentstärkste Branche in Deutschland, im untersuchten Zeitraum steigerte sie ihre Patentanmeldungen um 35 Prozent. Mit 60 Prozent war der Zuwachs bei den Großunternehmen BMW, Daimler und der Volkswagengruppe besonders groß. Kleine Zulieferer verzeichneten lediglich einen Zuwachs von 15 Prozent.

Der Anteil an Patenten zum elektrifizierten Antrieb habe sich im untersuchten Zeitraum mehr als verdoppelt. Insbesondere seit 2015 zeichne sich eine Beschleunigung ab, inzwischen könnte der elektrische Antriebsstrang den konventionellen Antrieb als Forschungsfeld überholt haben, erklärten die IW-Forscher. Dies sei jedoch nur für die Großunternehmen zutreffend - viele kleinere Firmen hätten den Wandel zur elektrischen Mobilität noch nicht in Angriff genommen. Die "Branchenschwergewichte" hätten hingegen "längst kräftig umgesteuert".

fho/ilo

Wir möchten einen sicheren und ansprechenden Ort für Nutzer schaffen, an dem sie sich über ihre Interessen und Hobbys austauschen können. Zur Verbesserung der Community-Erfahrung deaktivieren wir vorübergehend das Kommentieren von Artikeln.