Deutsche Märkte geschlossen
  • DAX

    15.459,75
    +204,42 (+1,34%)
     
  • Euro Stoxx 50

    4.032,99
    +39,56 (+0,99%)
     
  • Dow Jones 30

    34.200,67
    +164,68 (+0,48%)
     
  • Gold

    1.777,30
    +10,50 (+0,59%)
     
  • EUR/USD

    1,1980
    +0,0004 (+0,04%)
     
  • BTC-EUR

    46.057,49
    -6.310,95 (-12,05%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.398,97
    +7,26 (+0,52%)
     
  • Öl (Brent)

    63,07
    -0,39 (-0,61%)
     
  • MDAX

    33.263,21
    +255,94 (+0,78%)
     
  • TecDAX

    3.525,62
    +8,38 (+0,24%)
     
  • SDAX

    16.105,82
    +145,14 (+0,91%)
     
  • Nikkei 225

    29.683,37
    +40,68 (+0,14%)
     
  • FTSE 100

    7.019,53
    +36,03 (+0,52%)
     
  • CAC 40

    6.287,07
    +52,93 (+0,85%)
     
  • Nasdaq Compositive

    14.052,34
    +13,58 (+0,10%)
     

Großbritannien verschiebt vollständige Zollkontrollen bis Januar 2022

·Lesedauer: 1 Min.

LONDON (dpa-AFX) - Wegen der Schwierigkeiten beim Handel nach dem Brexit und aufgrund der Corona-Pandemie verschiebt Großbritannien die angekündigten Importkontrollen um ein halbes Jahr. Die Einführung vollständiger Zollkontrollen werde erst zum Januar 2022 vollzogen, teilte die Regierung in London am Donnerstag mit.

"Dies wird den Unternehmen mehr Zeit geben, sich auf Veränderungen an der Grenze vorzubereiten und Störungen zu minimieren, wenn die Wirtschaft allmählich wiedereröffnet wird", hieß es zur Begründung. Die Regierung habe auf die Unternehmen gehört und das Ausmaß der Herausforderungen erkannt, "denen sich Unternehmen bei der Anpassung an die neuen Anforderungen gegenübersehen", hieß es. Wirtschaftsverbände begrüßten den Schritt.

Großbritannien hatte eine sechsmonatige Übergangsphase für Zollkontrollen nach dem endgültigen Brexit angekündigt. Seit dem Austritt des Landes aus der EU-Zollunion gibt es zahlreiche Zollhürden und Handelshemmnisse, der Handel mit der EU war im Januar deutlich gesunken. Die britische Regierung behauptet, das Handelsvolumen mit der EU sei seit Februar wieder auf Normalniveau. Verbände berichten aber vom Gegenteil.