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Großbritannien: Unternehmen wieder pessimistischer

LONDON (dpa-AFX) -Britische Unternehmen sind im Mai pessimistischer gestimmt als erwartet. Nach der Stimmungsaufhellung im Vormonat fiel der Einkaufsmanagerindex von S&P Global gegenüber April um einen Punkt auf 53,9 Punkte, wie S&P am Dienstag in London mitteilte. Analysten hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang auf 54,6 Punkte gerechnet. Dabei gab der Indikator für den Dienstleistungssektor überraschend deutlich nach, während die Industrie-Kennzahl unerwartet sank. Weiterhin deutet die Industriestimmung mit weniger als 50 Punkten auf eine Schrumpfung hin, wohingegen die Service-Kennzahl über der Schwelle liegt und damit Expansion nahelegt.

Die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs verzeichnete S&P zufolge im Mai erneut ein starkes Wachstum, das weiterhin von der nach der Pandemie steigenden Nachfrage im Dienstleistungssektor, insbesondere bei den Verbrauchern und den Finanzdienstleistungen, angetrieben worden sei. Das Gastgewerbe habe durch die Feierlichkeiten zur Krönung von Charles III. zusätzlichen Auftrieb erhalten. Der Wachstumsschub führe jedoch zu einem erneuten Inflationsdruck. Die Dienstleister haben demnach Schwierigkeiten, die Nachfrage zu befriedigen. Sie bieten daher nicht nur höhere Löhne, um Mitarbeiter zu gewinnen, sie können auch mehr für ihre Dienstleistungen verlangen.