Werbung
Deutsche Märkte öffnen in 2 Stunden 41 Minuten
  • Nikkei 225

    41.190,68
    -1.033,32 (-2,45%)
     
  • Dow Jones 30

    40.000,90
    +247,10 (+0,62%)
     
  • Bitcoin EUR

    57.471,09
    +2.656,96 (+4,85%)
     
  • CMC Crypto 200

    1.303,00
    +104,43 (+8,71%)
     
  • Nasdaq Compositive

    18.398,45
    +115,04 (+0,63%)
     
  • S&P 500

    5.615,35
    +30,81 (+0,55%)
     

Großbritannien: Unklar, ob Russland mehr Frauen an Front einsetzt

LONDON (dpa-AFX) -Für Russland sind nach Einschätzung des britischen Verteidigungsministeriums im Krieg gegen die Ukraine bisher kaum Frauen im Kampfeinsatz gewesen. "Frauen haben im aktuellen Konflikt bei den prorussischen Kräften selten an der Front gekämpft", teilten die Briten am Montag mit. Während des Zweiten Weltkriegs habe es dagegen eine starke Tradition von weiblichen Scharfschützinnen und anderen Kämpferinnen bei den sowjetischen Streitkräften gegeben.

Die Briten blickten in ihrem täglichen Update beim Kurznachrichtendienst X auf die dem russischen Verteidigungsministerium unterstehende Söldnereinheit Redut, die mit Anzeigen in sozialen Medien nun gezielt Frauen für Kampfeinsätze rekrutieren wolle. "Es bleibt unklar, ob die offiziellen russischen Streitkräfte dem Beispiel folgen werden und mehr Kampfpositionen für Frauen öffnen", schrieben die Briten.

Russlands Verteidigungsminister Sergej Schoigu habe im März gesagt, dass etwa 1100 Frauen in der Ukraine stationiert seien, was nur 0,3 Prozent der Streitkräfte entspreche, teilten die Briten mit. Der Anzeige von Redut zufolge würden sie derzeit vor allem für die medizinische Versorgung und die Verpflegung eingesetzt.

Das britische Verteidigungsministerium veröffentlicht seit Beginn des russischen Angriffskriegs in der Ukraine täglich Informationen zum Kriegsverlauf. Moskau wirft London Desinformation vor.